Am Dienstag hat der FC Viktoria Köln mit dem 1:0-Erfolg gegen den MSV Duisburg einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Drei Spieltage vor Saisonende beträgt der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz neun Punkte. Somit wären die Höhenberger nur noch über das Torverhältnis einzuholen. Der 1. FC Kaiserslautern hat mit dem 1:1 beim F.C. Hansa Rostock den sportlichen Verbleib in der 3. Liga schon gesichert. Am Samstag treffen beide Teams im Fritz-Walter-Stadion aufeinander.

Die Pfälzer gingen beim Remis in Rostock in der 39. Minute durch Mohamed Morabet in Führung. Der Kogge gelang schließlich durch Maximilian Ahlschwerde per Foulelfmeter der Ausgleich (74.). „Ich glaube, wir haben hier ein gutes Spiel gemacht“, sagte Cheftrainer Boris Schommers nach der Partie am Mikrofon von Magenta Sport. „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit war klar, dass Rostock mehr Druck machen wird. Nach dem Elfmeter hat Rostock noch einmal alles nach vorne geworfen.“

Noch besser lief es für Viktoria Köln. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Duisburg lobte Cheftrainer Pavel Dotchev die Geschlossenheit seines Teams in den letzten Wochen. „Es ist bei so vielen Spielern nicht selbstverständlich, dass alle das gleiche Ziel verfolgen. Man sieht, wie alle mitfiebern – auch die Spieler, die nicht auf dem Platz sind. Wir sind deshalb auf einem guten Weg, die Klasse zu halten, weil diese Mannschaft eine absolute Einheit geworden ist und jeder für jeden kämpft“, so der 54-Jährige nach der Partie gegen den MSV.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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