Stark gekämpft und doch verloren: Viktoria Köln musste sich im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SG Dynamo Dresden geschlagen geben. Gegen den Drittliga-Spitzenreiter lagen die Höhenberger sogar noch mit 2:1 in Führung, ehe die Gäste aus Sachsen das Blatt in der Schlussphase wendeten und mit 4:2 gewannen. Damit bestätigte der Wintermeister eindrucksvoll seine bestechende Form.

Viktoria-Coach Pavel Dotchev stellte Sebastian Mielitz, der gleichzeitig Kapitän war, ins Tor. In der Abwehr setzte er auf Luca Stellwagen, Fabian Holthaus, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition spielten Jeremias Lorch und Moritz Fritz. Offensiver ausgerichtet kamen im Mittelfeld Lucas Cueto, René Klingenburg und Kevin Holzweiler zum Zug. Michael Seaton begann im Sturm.

 

 

Für die Viktoria gab es einen Auftakt nach Maß: Gleich in der zweiten Minute zeigte Schiedsrichter Sven Waschitzki nach einem Handspiel auf den Elfmeterpunkt. Lucas Cueto schoss mit dem rechten Fuß einfach in die Mitte – und traf gegen Kevin Broll zum 1:0 (3.). In der sechsten Minute gab es für Koronkiewicz und im Nachschuss für Cueto die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Doch Broll war zur Stelle.

In der zwölften Minute schloss sich die Möglichkeit zum Ausgleich an: Flacher Pass von der rechten Torauslinie auf Philipp Hosiner, doch der scheiterte aus einem Meter an Mielitz. In der 29. Minute bekam Klingenburg den Ball am Elfmeterpunkt nach Hereingabe von Koronkiewicz auf den Fuß, doch seine Direktabnahme mit dem rechten Fuß ging knapp am Dresdner Gehäuse vorbei.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Anschließend hatten die Gäste mehr Spielanteile. Doch die Viktoria blieb gefährlich – zum Beispiel durch einen Lorch-Freistoß aus 18 Metern von der halblinken Seite, den Broll trotzdem mühelos entschärfte. In der 43. Minute traf Klingenburg den Ball im Strafraum nicht richtig, da war mehr drin. Weil Dresdens Christoph Daferner kurz vor dem Pausenpfiff auch nicht an Mielitz vorbeikam, ging es mit dem 1:0 in die Halbzeit.

In den zweiten 45 Minuten vertraute Dotchev anfangs weiter auf seine Startelf. Und die stand vor allem in der Defensive recht sicher. In der Offensive blieben die Kölner aber auch gefährlich. Holzweiler traf sechs Minuten nach dem Seitenwechsel aus 16 Metern mit einem Flachschuss den linken Pfosten. In der 58. Minute hatte Seaton eine gute Chance, doch sein Schlenzer ging knapp am Tor vorbei.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Stattdessen traf Dresden: Christoph Daferner zog aus 18 Metern flach mit rechts ab und das Leder landete unten links im Kasten der Gastgeber (59.). In der 64. Minute prüfte Lorch mit einem gefährlichen Flachschuss Dynamo-Keeper Broll. 60 Sekunden danach machte der Schlussmann der Dresdner aber keine gute Figur. Den 16-Meter-Schuss von Cueto ließ er durch die Hände gleiten – 2:1 für die Viktoria!

Doch dann gab es auch für Dresden Handelfmeter. Philipp Hosiner traf zum 2:2. In der 78. Minute erzielten die Gäste dann sogar die Führung: Der eingewechselte Pascal Sohm setzte sich im Fünfmeterraum gegen Lanius durch und schob zur Dynamo-Führung ein. In der 89. Minute folgte Sohms zweiter Streich: Durch seinen Treffer zum 4:2 für Dresden war die Partie entschieden.

Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen, Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch, Moritz Fritz (84. André Dej –  Lucas Cueto, René Klingenburg (72. Timmy Thiele), Kevin Holzweiler – Michael Seaton

Tore: 1:0 Lucas Cueto (3., Handelfmeter), 1:1 Christoph Daferner (59.), 2:1 Lucas Cueto (65.), 2:2 Philipp Hosiner (72., Handelfmeter), 2:3 Pascal Sohm (78.), 2:4 Pascal Sohm (89.)

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Moritz Fritz (26.), Kevin Holzweiler (60.), Franz Wunderlich (61.), Fabian Holthaus (71.), Jeremias Lorch (80.)

Dynamo Dresden: Yannick Stark (15.), Kevin Ehlers (36.), Christoph Daferner (55.), Matthias Grahé (57.), Tim Knipping (64.)

Gelbrote Karten:

Viktoria Köln: Franz Wunderlich (75.)

Rote Karte:

Viktoria Köln: Jeremias Lorch (90. + 3)

Zuschauer: –

Viktoria – das V steht für Vussball!

Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show