Zweites Testspiel – erster Sieg: Nachdem Viktoria Köln am Freitag mit einem 0:2 gegen den Bundesligisten Hertha BSC in die Vorbereitung auf die neue Saison startete, folgte am Sonntag der erste Sieg. Mit 6:0 (4:0) setzte sich die Mannschaft aus Höhenberg beim SV Empor Berlin durch. Albert Bunjaku (drei Tore), Mike Wunderlich, René Klingenburg und André Dej sorgten dabei für die Kölner Treffer.

Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev bot zunächst André Weis im Tor auf. In der Abwehr kamen Dario De Vita, Dominik Lanius, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz zum Einsatz. André Dej und René Klingenburg spielten auf der Sechserposition. Im offensiven Mittelfeld setzte Dotchev auf Enes Tubluk, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Im Sturm durfte Albert Bunjaku von Beginn an ran.

Empor Berlin begann mutig und kam in der achten Minute zu einer guten Kopfballmöglichkeit durch Tobias Joachim Höltge. Doch Weis hielt mit der rechten Hand überragend. 120 Sekunden später gab es die erste Freistoßgelegenheit für die Höhenberger: Wunderlich legte sich den Ball 17 Meter vor dem Gehäuse zurecht und zirkelte den Ball rechts an der Mauer vorbei unhaltbar für Keeper Sven Reimann ins Netz – 0:1!

In der 29. Minute kamen die Gastgeber zu einer weiteren Möglichkeit. Doch Mathias Felix Wenger verfehlte das Kölner Gehäuse nach einer Ecke mit einem Kopfball knapp. In der 31. Minute scheiterte Tubluk aus halbrechter Position am Empor-Keeper. In der 34. Minute setzte sich Koronkiewicz auf der rechten Seite durch und flankte auf Bunjaku, der  Reimann aus fünf Metern mit dem Kopf keine Abwehrchance ließ.

Es dauerte nur 180 Sekunden, dann war der Top-Torjäger wieder zur Stelle: De Vita prüfte den Empor-Schlussmann mit einem Rechtsschuss,  Bunjaku nahm den Abpraller auf und staubte zum 0:3 ab. Eigentlich hätte Rossmann die Führung in der 41. Minute schon ausbauen müssen. Doch das besorgte dann Klingenburg für ihn, der in der 44. Minute nach einer Traumkombination zum 4:0-Halbzeitstand für die Viktoria traf.

In der zweiten Hälfte knüpfte die Viktoria schnell an die Leistung aus dem ersten Durchgang an. Bunjaku verwandelte einen Abpraller in der 50. Minute zum 0:5. Dej erhöhte nur 120 Sekunden später auf 6:0 für die Viktoria. In der 59. Minute wurde dann Empor gefährlich: Letztlich verhinderte der Pfosten einen Treffer der Berliner. Kurz danach vereitelte dann Sebastian Mielitz das erste Empor-Tor.

Eigentlich hätte die Viktoria den Vorsprung in der Folge noch ausbauen können. Doch der eingewechselte Empor-Keeper Marlon Höfer lief zur Höchstform auf. Dem stand Sebastian Mielitz allerdings in nichts nach: Der Viktoria-Schlussmann hielt in der 90. Minute sogar noch einen Foulelfmeter von Alexander Röber. So blieb den Gastgebern der Ehrentreffer verwehrt.

Aufstellung: André Weis (46. Sebastian Mielitz) – Dario De Vita (46. Fabian Holthaus), Maximilian Rossmann, Dominik Lanius (65. Sead Hajrović), Patrick Koronkiewicz (65. Marcel Gottschling) – André Dej (65. Kai Klefisch), René Klingenburg – Enes Tubluk (65. Simon Handle), Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (58. Lucas Cueto) – Albert Bunjaku (65. Michael Seaton)

Tore: 0:1 Mike Wunderlich (10.), 0:2 Albert Bunjaku (34.), 0:3 Albert Bunjaku (37.), 0:4 René Klingenburg (44.), 0:5 Albert Bunjaku (50.), 0:6 André Dej (52.)

Gelbe Karten:

SV Empor Berlin: –

Viktoria Köln: –

Zuschauer: 0

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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