Viktoria Köln trauert um Willibert Kremer, der zwischen 1960 und 1964 98 Partien für unseren Verein absolvierte. Kremer spielte bei den Höhenbergern unter Hennes Weisweiler, bevor er in der Bundesliga über 100 Spiele auf dem Feld stand. Nach seiner aktiven Karriere kehrte er als Trainer nach Höhenberg zurück. Er wurde 82 Jahre alt.

„Mit tiefer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser ehemaliger Spieler Willibert Kremer verstorben ist. Für die Viktoria war er immer ein Idol und hat den Verein auf und neben dem Platz geprägt. In Gedanken sind wir bei seiner Vamilie“, sagte Viktoria-Präsident Günter Pütz über den Tod des Ehrenmitglieds der Höhenberger. Der ehemalige Mittelfeldspieler trainierte bei der Viktoria unter Hennes Weisweiler neben Teamkameraden wie Erich Ribbeck und Gero Bisanz. Beim internationalen Messepokal 1960/61 wurde er zur Köln-Auswahl berufen und spielte nicht nur gegen Mannschaften wie Olympique Lyon und AS Rom, sondern wurde auch vor dem Viertelfinale mit der Stadtauswahl zu einer Audienz von Papst Johannes dem XXIII. eingeladen.

Nach seiner Zeit auf der Schäl Sick ging Kremer in die Bundesliga zu Hertha BSC und dem MSV Duisburg. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1971 begann er seine Trainerlaufbahn beim Meidericher SV. Danach zog es ihn zum Zweitligisten Bayer 04 Leverkusen, den er nicht nur in der Liga halten konnte, sondern auch 1979 zum Aufstieg ins Oberhaus verhalf. Und er kehrte nach Köln zurück: Von 1986 bis 1988 war er bei der Viktoria als Trainer aktiv.

Viktoria Köln nimmt Anteil an der Trauer um Willibert Kremer und zeigt Respekt gegenüber dem Lebenswerk des gebürtigen Hochneukirchners.

Viktoria – das V steht für Vamilie.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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