Neue Saison, neue Liga, alte Leidenschaft: Die Viktoria-Frauen stehen vor dem Saisonstart 2024/25! Nach dem Aufstieg in der letztjährigen Debütsaison geht es ab sofort in der Bezirksliga an den Start. Trainer Marcus Rottkirchen schaut optimistisch auf die neue Aufgabe. 

19 Siege, 140 Tore in 20 Spielen – die Viktoria-Frauen haben schon 2023/24 für Furore gesorgt. Doch was wird die Viktoria-Mannschaft in der neuen Bezirksliga erwarten? Klar ist, dass die Mannschaft bereit ist, findet Cheftrainer Marcus Rottkirchen: „Wir hatten eine sehr gute Saisonvorbereitung. Trotz vieler Neuzugänge hat die Mannschaft spielerisch schnell zusammengefunden“. 

Etwa zuletzt beim Freundschaftsspiel gegen Verbandsligist SV Menden konnten sich die Frauen schon ein Bild davon machen, wie es sich gegen eine Mannschaft auf hohem Niveau spielen lässt. Dort erzielten sie zwei Tore, etwa Neuzugang Amanda Wysocka war eine der zwei Torschützinnen. Die Mannschaft verlor das Spiel jedoch gegen den höherklassigen Gegner mit 2:7. 

Rottkirchen: „Wir gehen mit einem sehr guten Gefühl in die Saison. Bereits frühzeitig haben wir mit der Kaderplanung angefangen, so konnten wir uns auf bestimmten Positionen verstärken. Wir haben starke Frauen verpflichtet, die uns ein gutes Gefühl für die Saison geben.“ 

Dennoch, so der Cheftrainer, hat sich im Team nicht viel verändert: „Die Mannschaft ist in weiten Teilen zusammengeblieben. Wir waren darauf bedacht, den Kader mit Spielerinnen, die sowohl fußballerisch als auch charakterlich passen, zu ergänzen“, erklärt der Trainer. 

Das erste Spiel findet am Sonntag (8. September / 16 Uhr) auf dem heimischen Kunstrasenplatz 1 gegen den Bröltaler SC statt. Der Trainerstab ist guter Dinge: „Wir sind für die Saison sehr gut aufgestellt, die Spielerinnen sind hochmotiviert. Das Saisonziel ist für uns klar, denn wir wollen nach der letzten Saison noch einen draufsetzen. Der Staff und ich gehen sehr optimistisch in die neue Saison.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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