Der FC Viktoria Köln hat im ersten Pflichtspiel des Jahres ein Unentschieden erkämpft. Die Samstagspartie im Fritz-Walter-Stadion endete beim 1. FC Kaiserslautern mit 0:0. Dabei hatten die Höhenberger über weite Strecken mehr vom Spiel. Allerdings waren die Gastgeber aus der Pfalz immer wieder mit Kontern gefährlich, sodass das Ergebnis am Ende als leistungsgerecht bezeichnet werden darf.

Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev stellte Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr ließ er Luca Stellwagen, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz auflaufen. Auf der Sechserposition spielten Kai Klefisch und Moritz Fritz. Offensiver ausgerichtet setzte Dotchev im Mittelfeld auf Lucas Cueto, Kapitän Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Michael Seaton begann im Sturm.

Die Viktoria versuchte, von Beginn an das Zepter in die Hand zu nehmen. So dauerte es auch nur bis zur dritten Minute, ehe Wunderlich zum ersten Mal Avdo Spahic im Tor der Gastgeber prüfte. Die Höhenberger zeigten sich in der Anfangsphase auf tiefem Boden äußerst zweikampfstark und versuchten es, wie Klefisch in der achten Minute, auch mal aus der zweiten Reihe.

 

 

Nach zehn Minuten erarbeitete sich der 1. FC Kaiserslautern aber mehr Ballbesitz. Allerdings fiel es den Pfälzern schwer, Torgefahr auszustrahlen. Das änderte sich erst in der 20. Minute, nachdem Schiedsrichter Michael Bacher im Mittelfeld ein Foul an Innenverteidiger Rossmann übersah. Marvin Pourié stürmte daraufhin aufs Kölner Tor zu, doch Mielitz hielt seinen Flachschuss aus 16 Metern sicher.

Die Gastgeber kamen in der Folge zu weiteren Möglichkeiten, doch brenzlig wurde es für die Höhenberger nicht. Stattdessen hatten die Kölner in der 30. Minute selbst eine Möglichkeit: Wunderlich trat aus 28 Metern zum Freistoß an, doch Spahic hielt. Gleiches galt 120 Sekunden später. Da zog der Kölner Kapitän aus 16 Metern mit dem rechten Fuß direkt ab – Spahic parierte glänzend. Das war es bis zur Pause.

Dotchev blieb in den zweiten 45 Minuten zunächst bei seiner Startformation. Die bot weiterhin eine ordentliche Vorstellung. Bis zum 16-Meter-Raum war die Viktoria die tonangebende Mannschaft, allerdings fehlte der Zug zum Tor. So ergaben sich erst einmal keine weiteren Gelegenheiten. Kaiserslautern gelang in der 57. Minute durch Marius Kleinsorge ein Schussversuch, der allerdings rechts am Tor vorbeiging.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Nur 60 Sekunden später hatte Pourié – allein auf das Tor zustürmend – dann die Führung für die Roten Teufel auf dem Fuß. Doch er verzog den Ball. Die Kölner erhöhten danach den Druck. In der 63. Minute folgte eine Traumkombination der Höhenberger: Stellwagen passte nach feinem Solo von links flach auf Wunderlich. Der legte auf Holzweiler ab. Doch der scheiterte aus sechs Metern am Abwehrbein von Alexander Winkler.

In der 77. Minute brachte Dotchev die Offensivkräfte Albert Bunjaku (für Seaton) und Timmy Thiele (für Holzweiler) in die Begegnung. Damit wollte er dem Angriff neuen Schwung verleihen. Doch auch die beiden Torjäger konnten keinen entscheidenden Treffer beisteuern. Unter dem Strich blieben die Höhenberger in Tornähe zu ungenau, sodass es beim 0:0 auf dem Betzenberg blieb. Immerhin stand am Ende die Null.

Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, Moritz Fritz – Lucas Cueto (90. + 2 Bernard Kyere), Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (77. Timmy Thiele) – Michael Seaton (77. Albert Bunjaku) 

Tore: –

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Gelbe Karten:

1. FC Kaiserslautern: Tim Rieder (1.), Anil Aydin (5.), Kenny Prince Redondo (42.), Sven Höh (67.), Marvin Pourie (69.), Marius Kleinsorge (80.), Alexander Winkler (90.)

Viktoria Köln: Luca Stellwagen (24.)

Zuschauer: –

Viktoria – das V steht für Vussball!

Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show