Die Viktoria hat sich am Montag die Dienste von Mittelfeldspieler Enes Tubluk gesichert. Der 20-Jährige spielte zuvor für die Bundesliga-Reserve der TSG 1899 Hoffenheim. Nach zuletzt fünf gestandenen Profis präsentiert die Viktoria damit wieder ein  junges Gesicht im neuen Drittligakader.

„Wir sind froh, dass wir Enes für uns gewinnen konnten“, erklärt Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria. „Er ist ein kleiner, schneller und sehr wendiger Spieler, der stark im Eins-gegen-eins ist und auch überraschende Momente in seinem Spiel hat. Wir möchten ihm die Zeit geben, sich bei uns zu entwickeln und sind überzeugt davon, dass er eine sehr gute Entwicklung nehmen kann.“

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Tubluk wurde am 03. Juni 2000 in Eberbach (Baden-Württemberg) geboren. Er spielte unter anderem in der Jugend von Eintracht Braunschweig und vom Karlsruher SC. 2016 wechselte der Youngster nach Hoffenheim und war dort in der U 17 und U 19 aktiv. Außerdem gehörte er dem Kader der zweiten Mannschaft an.

Ab sofort wird der Mittelfeldmann das Trikot von Viktoria Köln tragen. „Ich bin wahnsinnig froh, dass der Wechsel geklappt hat und freue mich auf die Zeit bei der Viktoria“, so Enes Tubluk. „Als ich gehört habe, dass das Angebot vorliegt, gab es eigentlich nicht viel zu überlegen. Ich habe sofort ja gesagt. Ich möchte den nächsten Schritt gehen und gleichzeitig der Mannschaft helfen. Für mich ist es auch sehr wichtig, einen Trainer zu haben, von dem ich viel lernen kann. Und ich glaube da ist Pavel Dotchev genau der Richtige.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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