U17 will ersten Sieg – U19 steht voll im Saft

Selbstvertrauen mitnehmen
Nach dem Punktgewinn am vergangenen Wochenende gegen den VFL Bochum (0:0) lobte Trainerin Inka Grings ihre Mannschaft:
„Wir haben über die gesamte Spielzeit viel Kampf, Herz und Leidenschaft gezeigt und uns diesen Punkt wirklich verdient. Es war im Gegensatz zu den letzten Wochen eine deutliche Leistungssteigerung.“ Diese Entwicklung soll nun auch am kommenden Spieltag fortgesetzt werden, am Sonntag ist der
bislang noch punktlose Hombrucher SV zu Gast  auf der Schäl Sick (13:00 Uhr). „Mir ist wichtig, dass die Mannschaft eine sehr positive Entwicklung genommen hat und Woche für Woche besser spielt. Deshalb gehen wir mit viel Selbstvertrauen in die Partie“, urteilte die 38-jährige Fußballlehrerin. Der erste Sieg ist gegen den Gegner aus der Nähe von Dortmund auf jeden Fall möglich, denn der reist nicht gerade mit vielen Erfolgserlebnissen nach Köln. Alle vier Spiele wurden verloren (0:6, 1:2, 1:2, 1:3) und man steht auf dem letzten Tabellenplatz. Wir drücken der Mannschaft von Inka Grings die Daumen, möglicherweise feuern auch einige Viktorianer am Sonntag gemeinsam an, um die Mission "Erster Saisonsieg" einzufahren.

Vorbereitung auf Hochtouren
Bei unserer U19 ist die Vorbereitung auf die am 9.9. startende Mittelrheinligasaison in vollem Gange. Am vergangenen Wochenende gab es dabei im Test gegen den 1. FC Mönchengladbach (Niederrheinliga) ein echtes Spektakel. Beim 5:5 trafen Dario De Vita, Pascal Matthey, Tim Heimbruch, Adrijan Behrami und Timo Hölscher. Trotz der geballten Offensivkraft war Trainer Lukas Beruda mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden: „Es war nach vorne wirklich ordentlich und hat Spaß gemacht zuzuschauen. Die Gegentore haben wir aber viel zu leicht hergeschenkt, mit der Defensivleistung können wir nicht zufrieden sein.“ Generell sei man aber in der Vorbereitung voll im Soll – bis auf eine Einschränkung: „Es läuft bis auf die Ergebnisse alles planmäßig, die gefallen uns noch nicht wirklich. Wir haben in den ersten vier Wochen den Fokus auf das Herausspielen von Torchancen gelegt und die Defensive dabei ein wenig vernachlässigt. Deshalb wollen wir uns bis zum Start der Saison verstärkt dem Abwehrverhalten und der Spritzigkeit widmen.“ Vor dem Beginn ist Beruda allerdings bescheiden: "Wir haben viele Spieler, die aus dem jungen Jahrgang kommen und die sich erst einmal an das schnelle und körperliche Spiel gewöhnen müssen. Deshalb könnte es durchaus ein holpriger Saisonstart werden." Auf die potentielle direkte Rückkehr ins Fußball-Oberhaus angesprochen, bleibt der Coach vorsichtig: " Wir haben mit Aachen, Wenau, Hennef, Walheim oder Bonn viele gute Konkurrenten, es wird eine richtig harte Saison. Wir wollen natürlich oben mitspielen um dann am Ende ganz oben zu stehen und den direkten Wiederaufstieg zu schaffen, aber das wird auf keinen Fall ein Selbstläufer."

Am Sonntag steht mit dem Spiel gegen RW Ahlen der letzte Test an, bevor es sechs Tage später mit dem Auswärtsspiel beim FC Pesch endlich wieder um Punkte geht.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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