Gegen Borussia Dortmund musste unsere B-Jugend am Samstag eine deutliche 6:1-Pleite einstecken. Einmal mehr überragender Mann bei den Schwarz-Gelben war der 12-jährige Youssoufa Moukoko, der gegen seine deutlich älteren Kollegen vier Tore erzielte.
Dabei begann der Torreigen schon in der 1. Minute, in der Moukoko die Führung erzielte. Malte Wengerowski und erneut Moukoko schossen einen 3:0-Vorsprung heraus, bevor die Viktoria durch Kilian Hornbruch verkürzen konnte. Mit dem Pausenpfiff stellte der BVB durch Immanuel-Johannes Pherai den alten Abstand wieder her. Im 2. Durchgang präsentierten sich die Viktorianer besser, mussten aber in den Schlussminuten noch zwei weitere Treffer durch Moukoko hinnehmen.

Trainerin Inka Grings sah in der Pleite aber nicht nur Negatives: „Aus solchen Spielen können meine Jungs nur lernen. Die Dortmunder haben unglaublich große individuelle Klasse, aber wir haben ihnen die Tore auch teilweise aus individuellen Fehlern geschenkt. Auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt, können wir mit der 2. Halbzeit wirklich zufrieden sein. Wir hatten viele Kontergelegenheiten, die wir aber oft zu egoistisch oder nicht zielstrebig genug ausgespielt haben.“
Zum anstehenden Trainingswoche äußerte sich die Fußballlehrerin so: „Wir werden heute das Spiel gegen den BVB analysieren und dann selbstbewusst in die Woche starten. Ich habe absolutes Vertrauen in die Mannschaft, wir werden unseren Weg gehen und freuen uns sehr auf das kommende Heimspiel gegen Bochum.“
Das angesprochene Spiel wird am Samstag um 13:00 Uhr angepfiffen – da die 1. Mannschaft ihr Spiel gegen RWO bereits am Freitag austrägt wäre ein Abstecher in Richtung Sportpark Höhenberg also eine super Alternative für den ansonsten viktoriafreien Samstag!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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