U17 beendet Hinrunde, U19 mit Last-Minute-Punkt

Topspiele im NLZ – die U19 traf am Wochenende auf Tabellenführer Mainz (3:3), die U17 beendete auf Schalke die Hinrunde der DFB-Nachwuchsliga (2:4).

Viktorias B-Junioren hatten noch eine rechnerische Chance auf den gang in Liga A. Dazu brauchte es einen Sieg auf Schalke sowie Schützenhilfe von Münster in Essen. Doch beides blieb aus – trotz gutem Start in die Partie.

Nach 42 Minuten lag die Mannschaft von Sebastian Lohr mit 2:0 vorne. Am Ende mussten sich die Viktorianer aber geschlagen geben und beenden die Hinrunde auf Rang 5. Weiter geht es in der Rückrunde also in Liga B.

U19: Hinrunden-Abschluss im Derby

Mit Mut, Mentalität und Comeback-Qualitäten zum letzten Hinrundenspiel: Viktorias U19 legte am Wochenende einen echten Fight hin und erkämpfte sich in letzter Sekunde das 3:3 gegen Tabellenführer Mainz 05.

Das Team von Pietro Schiavo ging gegen den Favoriten aus Rheiland-Pfalz im ersten Durchgang in Führung, hielt den Spielstand bis in die Schlussviertelstunde. Dann brauchten die Mainzer keine 10 Minuten für 3 Treffer, schienen der sichere Sieger zu sein.

Doch Viktoria bewies Mentalität! Zunächst verkürzte Fabian Fricke in Minute 89 auf 2:3, Enrique Pato Rivas gelang anschließend gar noch der Ausgleich. So stehen die Jungs aus Höhenberg am vorletzten Spieltag punktgleich mit Fortuna Düsseldorf auf Rang 3, mit marginalen Chancen auf den Gang in Liga A bei einem Derbysieg (Nur die 6 besten Dritten der DFB-Nachwuchsliga qualifizieren sich für Liga A). Zum Abschluss der Hinserie steht am Samstag (13 Uhr) am Geißbockheim das Derby beim 1. FC Köln an.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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