Lex Tyger Lobinger verlässt Viktoria Köln mit sofortiger Wirkung und schließt sich dem MSV Duisburg an. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Tyger ist ein Top-Spieler, der uns in seiner Zeit bei Viktoria sehr weitergeholfen hat. Wir sind stolz, dass wir ihn bei uns wieder zu alter Stärke bringen konnten. Dass er deswegen bei vielen Vereinen schon lange auf dem Radar ist, war uns längst bekannt. Tyger kam mit dem Wunsch auf uns zu, den Verein zu verlassen. Letztendlich sind wir diesem Wunsch entgegen gekommen, da der Vertrag im Sommer von Tyger ausgelaufen wäre. Wir bedanken uns beim MSV für die gute Zusammenarbeit und wünschen Tyger privat und beruflich alles erdenklich Gute.“

Die Viktoria-Verantwortlichen beobachten weiterhin den Markt und werden nicht untätig bleiben. „Wir sind in unserer Kaderplanung immer auf alle Eventualitäten vorbereitet“, führte Küsters aus.

Der Mittelstürmer schloss sich im Sommer 2024 Viktoria Köln an. In Höhenberg fand der Goalgetter zu alter Stärke zurück, traf in 54 Drittliga-Spielen 24-Mal und gewann im Mai 2025 als Finaltorjäger den Mittelrheinpokal. In der laufenden Spielzeit ist Lobinger mit neun Toren fünftbester Torschütze der 3. Liga. Sein letztes Spiel im Viktoria-Dress hat der gebürtige Bonner vor Weihnachten gegen den MSV Duisburg absolviert. Nun zieht es ihn ein halbes Jahr vor Vertragsende zum Tabellendritten.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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