Drittligist Viktoria Köln hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Höhenberger haben sich die Dienste von Stürmer Timmy Thiele gesichert. Der gebürtige Berliner ist bei den Rechtsrheinischen alles andere als unbekannt: In der Aufstiegsrelegation 2016/2017 gegen den FC Carl Zeiss Jena verhinderte er seinerzeit mit zwei Treffern den damaligen Drittliga-Aufstieg der Viktoria.

Thiele, der zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag stand, freut sich auf die neue Aufgabe. „Wir haben schon seit den Relegationsspielen im Jahr 2017 den Kontakt gepflegt“, so der 29-Jährige. „Ich bin auch mit Mike Wunderlich sehr gut befreundet. Jetzt war es an der Zeit, dass wir diesen Schritt vollziehen. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Ich hoffe, dass wir eine sehr erfolgreiche Zeit miteinander erleben.“

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„Wir standen schon etwas länger in Kontakt“, bestätigt Franz Wunderlich, der Sportvorstand von Viktoria Köln. „Timmy Thiele war auch in der Vergangenheit ein Thema bei der Viktoria. Wir hatten allerdings bisher aus verschiedenen Gründen nicht zueinandergefunden. Daher sind wir jetzt total glücklich und froh, dass wir seine Qualitäten für unseren Kader gewinnen konnten.“

Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev kann somit auf noch mehr Variabilität im Angriff hoffen. „Ich habe Timmy lange Zeit beobachtet. Er ist ein Top-Stürmer für die 3. Liga. Wir waren auf der Suche nach einem sehr präsenten Spielertypen. Timmy ist so ein Stürmer, der dazu über ein enormes Tempo verfügt, gute Laufwege hat, kopfballstark ist und mit Blick zum Tor eine enorme Gefahr ausstrahlt.“

Über die genauen Vertragsmodalitäten wurde von allen beteiligten Seiten Stillschweigen vereinbart.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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