Stephan Küsters verlässt Viktoria Köln

Stephan Küsters und Viktoria Köln gehen ab sofort getrennte Wege. Der bisherige sportliche Leiter und der Drittligist haben sich nach der gemeinsamen Entscheidung, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, auf eine sofortige Trennung geeinigt. 

Franz Wunderlich, Sport-Vorstand Viktoria Köln: „Ich bedanke mich bei Stephan für die sehr gute Zusammenarbeit. Unsere freundschaftliche Verbindung geht über den Job hinaus. Dementsprechend ist uns allen die Entscheidung nicht leichtgefallen. Dennoch war immer unser Credo, dass der Verein an erster Stelle steht. Für seine Zukunft wünsche ich ihm selbstverständlich alles Gute.“

Küsters kehrte 2023 zu Viktoria Köln zurück. Es war die zweite Amtszeit des gebürtigen Dinslakeners, der bereits von Juli 2014 bis Januar 2018 den sportlichen Bereich von Viktoria Köln leitete. 

Stephan Küsters: „Liebe Viktoria-Familie, der Entschluss ist weder mir, noch den Verantwortlichen leichtgefallen. Aber nach reiflicher Überlegung und einem langen Gespräch mit den Verantwortlichen werde ich meinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängern. Somit besteht für beide Seiten Planungssicherheit. Damit der Verein, der für mich über allem steht in Ruhe die kommende Saison planen kann, habe ich mich entschlossen meinen Posten mit sofortiger Wirkung freizugeben. Ich hinterlasse eine sehr gut aufgestellte und homogene Mannschaft, sowie ein hervorragendes Trainerteam.“

Küsters fügt hinzu: „An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen Mitarbeitern, dem Vorstand, der Geschäftsführung, der Scouting-Abteilung, dem gesamten Staff und Trainerteam sowie den vielen Sponsoren und Unterstützern des Vereins bedanken. Nicht zu vergessen: unsere tollen Fans. Es war mir eine Ehre für diesen familiären Verein zu arbeiten.“

Viktoria Köln bedankt sich bei Stephan Küsters für die hervorragende Arbeit, die er in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit seinem Team geleistet hat. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, er wird immer ein Teil der Viktoria-Vamilie sein.

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Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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