Viktoria Köln hat die Saison mit einem tollen Erfolg beendet. Nachdem am Wochenende zuvor das letzte Meisterschaftsspiel bei Türkgücü München (Endstand 1:1) anstand, folgte am Samstag in Bonn der Sieg im Bitburger-Pokalfinale (2:0 gegen Alemannia Aachen) und somit ein krönender Saisonabschluss. Denn die Viktoria schaffte damit den Einzug in den DFB-Pokal.

Nach der letzten Saison-Partie wurden die meisten Spieler in den Urlaub verabschiedet. Nicht alle Akteure wird man in der kommenden Saison im Viktoria-Dress wiedersehen. Einige Spieler aus der Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen wechseln den Verein, weil sie ein anderes Angebot angenommen haben. Andere gehen, weil ihnen die sportliche Perspektive fehlt.

André Weis (zu Fortuna Köln) und Kevin Holzweiler (zu Rot-Weiss Essen) hatten vor Saisonende angekündigt, die Viktoria zu verlassen. Yannik Bangsow kehrt nach seiner Leihe zu Eintracht Braunschweig zurück. Außerdem werden Sead Hajrović, Fabian Holthaus, Bernard Kyere, Luca Stellwagen, André Dej, René Klingenburg, Enes Tubluk und Michael Seaton Adieu sagen.

„Ich möchte mich bei allen Spielern bedanken“, so Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich. „Alle gemeinsam haben dazu beigetragen, dass wir den Klassenerhalt noch recht souverän geschafft haben und am Ende in den DFB-Pokal eingezogen sind. Ein besonderer Dank meinerseits gilt Kevin Holzweiler, der 2019 zu unseren Aufstiegshelden gehörte und uns nach fünf Jahren verlässt.“  

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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