Niederlage an der Bremer Brücke

Viktoria Köln verliert in der Englischen Woche beim Spitzenreiter VfL Osnabrück mit 0:2. Ex-Viktorianer Robin Meißner trifft früh zur Führung (5.), David Kopacz legt kurz vor der Pause nach (43.). Trotz viel Ballbesitz und 9:0 Ecken findet die Elf von Marian Wilhelm kein Mittel gegen die beste Defensive der Liga.

Veränderungen: Tonye meldete sich rechtzeitig fit und rückte direkt zurück in die Startelf. Kloss nahm zunächst auf der Bank Platz.

Verlauf des Spiels: Die Partie beginnt denkbar ungünstig für die Gäste. Badji setzt sich auf der rechten Seite durch und spielt eine präzise Hereingabe auf Robin Meißner, der goldrichtig steht und zur frühen Führung einschiebt (5.).

Viktoria versucht zu reagieren und kommt nach einer Ecke zur ersten gefährlichen Aktion. Münst bringt den Ball auf Höhe des Fünfmeterraums, Sponsel steigt am höchsten, doch Jonsson pariert stark zur Ecke (15.).

Osnabrück bleibt gefährlich. Badji setzt zu einer starken Einzelaktion an, lässt mehrere Gegenspieler stehen, gerät jedoch im Abschluss ins Straucheln und verzieht (29.).

Die Höhenberger haben in der Folge viel Ballbesitz, finden offensiv jedoch kaum Lösungen gegen das kompakte Defensivbollwerk der Gastgeber. Kurz vor der Pause schlägt der Spitzenreiter erneut eiskalt zu. Wagner bringt eine flache Hereingabe in die Mitte, Kopacz hält die Hacke hinein und lässt Schulz keine Abwehrchance – 2:0 (43.).

Nach dem Seitenwechsel ergibt sich ein ähnliches Bild. Viktoria kontrolliert weite Teile des Spiels, doch gegen die Osnabrücker Defensive ist kein Durchkommen.

In der 79. Minute noch einmal eine Annäherung: Nach einer Flanke kommt Münst am Strafraumrand zum Volley, setzt den Ball jedoch auf das Tornetz. Die letzte Aktion gehört ebenfalls Viktoria, doch Dietz’ Kopfball entschärft Jonsson zur Ecke.

Viel Aufwand, kein Ertrag. Viktoria investiert viel, findet jedoch kein Mittel gegen die kompakte Defensive des Spitzenreiters. Osnabrück nutzt seine Chancen konsequent und gewinnt mit 2:0. Im 27 Spiel das 14 mal zu Null.

Viktoria-Aufstellung: Arne Schulz – Meiko Sponsel, Verthomy Boboy (46. Tim Kloss), Lars Dietz, , Simon Handle (69. Frank Ronstadt) – Florian Engelhardt (76. Tobias Eisenhuth) , Leonhard Münst, Lucas Wolf, Yannick Tonye (46. Soichiro Kozuki) – David Otto (59. Jakob Sachse), Benjamin Zank

Zuschauer:innen: 14.382

Tore: 1:0 Robin Meißner (5.) , 2:0 David Kopacz (43.)

Vorrausblick: Am Freitag steht ein Heimspiel an. Mit 1860 München kommt ein Traditionsverein mit einer großen Fanbase. Anstoß ist um 19 Uhr. Kommt vorbei und unterstützt die Jungs.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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