Am Samstag um 14:00 Uhr ist die Elf von Cheftrainer Olaf Janßen zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg. Vor der Partie sprach Cheftrainer Olaf Janßen in seinem ‚Wohnzimmer‘ über den Heimerfolg gegen den HFC, das anstehende Wiedersehen mit Mike Wunderlich, die Atmosphäre auf dem Mythos Betzenberg und die kommenden 90 Minuten gegen Kaiserslautern.

Olaf Janßen über…

…den Heimsieg gegen Halle: „Nach der bitteren Pleite in Meppen war es wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Die Mannschaft hat mit einer brutalen Überzeugung gespielt und total verdient gegen den HFC gewonnen. Wir freuen uns über die 22 Punkte, die wir auf dem Konto haben und wollen auf keinen Fall nachlassen.“

…das Wiedersehen mit Mike Wunderlich: „Mike ist bei der Viktoria nicht nur Rekordspieler und Rekordtorschütze, er war auch ein wahnsinniger Kapitän. Er ist unheimlich ehrgeizig, will in jedem Training oder Spiel gewinnen und gibt immer 100 Prozent. Als Trainer ist es ein Geschenk, mit ihm arbeiten zu dürfen. Das habe ich auch noch nie so erlebt. Er hat diesen Klub nicht nur geliebt, sondern auch brutal gelebt. Ich freue mich sehr, ihn wiederzusehen.“

…die Atmosphäre auf dem Betzenberg: „Der Betzenberg ist Leidenschaft, ist Liebe zum Verein. In Kaiserslautern brennt der Baum, wenn der Ball rollt. Die Atmosphäre ist Wahnsinn. Beim FCK ist immer eine riesige Stimmung und das überträgt sich auch auf die Mannschaft. Die Spieler kämpfen und geben immer Vollgas. Wenn man mit dem Bus den Berg hinauffährt, dann merkt man, dass es eine andere Welt ist.“

…die anstehenden 90 Minuten: „Wir müssen mutig und cool bleiben. Wir wollen unser Spiel durchdrücken. Der FCK hat einen brutalen Teamgeist. Sie verteidigen bis zum Ende und haben absolute Qualitätsspieler in ihren Reihen. Auf jeder Position ist der FCK gefährlich. Da müssen wir aufpassen.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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