Das Nachwuchsleistungszentrum des FC Viktoria Köln hat eine Kooperation mit dem Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg geschlossen.

„Als NRW-Sportschule Köln und als DFB Eliteschule des Fußballs unterstützt das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg junge Sporttalente bei ihrer dualen Karriere in der Schule und im Sport“, berichtet Oberstudiendirektor und Schulleiter Horst Neuhaus. „Aber auch andere Schülerinnen und Schüler können nach der 10. Klasse an das Berufskolleg wechseln und in neuer motivierender Umgebung alle weiterführenden Schulabschlüsse erwerben, vom Hauptschulabschluss bis zum allgemeinen Abitur.“

Für NLZ-Leiter Roland Koch ist die Zusammenarbeit eine wichtige Ergänzung bei der Bildung junger Spieler. „Der moderne Fußball verlangt von jungen Sportlern ‚Beidfüßigkeit‘. Dabei gilt es, neben den Leistungen auf dem Platz einen guten Schulabschluss zu erreichen. Denn der ist die Grundlage für ein erfolgreiches Leben – auch neben dem Fußball“, weiß der 67-Jährige. „Mit dem Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg haben wir einen weiteren Partner in diesem Bereich gefunden, der uns hilft, unser Gesamtangebot zu verbessern.“

Angestoßen wurde die Kooperation durch Friedhelm Fröhlich, der als Pädagogischer Leiter für den Nachwuchs bei Viktoria Köln tätig ist. Koch: „Er gewährleistet, dass es einen kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen unserem NLZ und den Lehrkräften des Berufskollegs gibt. Somit kann die sportliche und schulische Entwicklung der Spieler gleichermaßen im Auge behalten werden.“ Die Schule bietet dazu die Möglichkeit, die Spieler für frühe Trainingseinheiten oder Berufungen in die Auswahlmannschaften freizustellen, sodass auch dem fußballerischen Leistungsgedanken nichts im Wege steht.

Nähere Informationen zum Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg finden hier.

Wissenswertes zum Viktoria-Nachwuchsleistungszentrum lesen Sie hier.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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