Viktoria Köln verdient auch nach der Saison 2025/26 am Nachwuchsfördertopf mit: Insgesamt 164.451,56€ fließen als Belohnung für die vergangene Spielzeit auf die Schäl Sick.
Grundlage der Ausschüttung sind die Leistungszentren sowie die Einsatzzeiten deutscher Spieler im U 21-Alter. In die Berechnung fließt im ersten Schritt das Vorhandensein eines anerkannten Leistungszentrums ein, danach kommen die Einsatzzeiten der deutschen U 21-Spieler in den Meisterschaftsspielen der 3. Liga. Durch ein Faktorensystem werden die Spielminuten je nach Alter des Spielers, Dauer der Vereinszugehörigkeit und Kategorie des Leistungszentrums des Klubs gewichtet.
Zur kommenden Saison wird der Nachwuchsfördertopf deutlich erhöht. Statt drei Millionen wird die Fördermaßnahme künftig fünf Millionen Euro beinhalten. Neu ist ab der Saison 2026/2027 eine Bonusstruktur, die Einsatzzeiten und Ausbildungsdauer im Klub verknüpft. Ein Drittligist mit anerkanntem Leistungszentrum erhält demnach 50.000 Euro, wenn sein deutscher Spieler im U 21-Alter mindestens 990 Einsatzminuten in der 3. Liga erreicht und mindestens fünf Jahre im Klub ausgebildet wurde. Bei einem Klub ohne anerkanntes LZ sind es 30.000 Euro. Hinzu kommen Bonuszahlungen pro Nominierung eines U-Nationalspielers: 15.000 Euro bei einer Berufung in die deutsche U21-Nationalmannschaft, 5000 Euro für U 18, U 19 oder U 20.
Die restlichen Fördermittel, die nach Abzug der Grundförderung und aller Bonuszahlungen übrig sind, werden anhand der genauen Nettoeinsatzminuten deutscher Spieler im U 21-Alter an die Drittligisten ausgeschüttet. Unverändert ist, dass ausschließlich Vereine vom Nachwuchsfördertopf profitieren, die mit einer ersten Mannschaft in der 3. Liga spielen. Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen sind von der Fördermaßnahme ausgeschlossen.





