Viele Worte braucht der Kölner nicht, um zu sagen, was er fühlt. Ein „Maach et joot“ von Herzen, das weh tut. In dem Erinnerungen, Trauer und Anerkennung stecken. 

Mit Günter Pütz verliert Viktoria Köln eine Persönlichkeit, die den Verein geprägt hat. Die gleichzeitig in schwierigen Situationen vermitteln und entscheiden konnte. Mit dem Herz am rechten Fleck. 

Günter Pütz war ein kölsches Orginal. In Kölle geboren, im Karneval aktiv, mit dem Herzen beim Vussball. Zehn Jahre lang war Pütz Präsident des FC Viktoria Köln 1904 e.V.  

In Höhenberg hat er alles erlebt, was zu erleben war. Verpasste Träume, schwere Personalentscheidungen aber auch Aufstiege, Sensationen und Pokalsiege. Der Präsident war dabei eine entscheidende Persönlichkeit. 

Als Mitgründer der MMC-Studios und Direktor des Wasserturm-Hotels war Pütz eine feste Größe in seiner Heimatstadt. Stolz, seinen Verein, seine Viktoria, zu repräsentieren und auch nach seiner Zeit als Präsident zu unterstützen. Egal, in welchem gesundheitlichen Zustand. 

Es gibt so viele Momente, Geschichten und Anekdoten, die das Leben von Günter Pütz beschreiben und erzählen können. Jeder, der Günter kannte, hat in den vergangenen 75 Jahren seine eigenen Stories erlebt. Nun müssen wir Abschied nehmen. 

Für sein Engagement, seine Hingabe und seine Leidenschaft sind wir Günter Pütz auf ewig dankbar. Gleichzeitig sind unsere Gedanken in diesen Momenten bei seiner Familie, seinen Freunden, seinen Angehörigen und allen, die um ihn trauern. 

Maach et joot, Günter! 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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