Viele Worte braucht der Kölner nicht, um zu sagen, was er fühlt. Ein „Maach et joot“ von Herzen, das weh tut. In dem Erinnerungen, Trauer und Anerkennung stecken.
Mit Günter Pütz verliert Viktoria Köln eine Persönlichkeit, die den Verein geprägt hat. Die gleichzeitig in schwierigen Situationen vermitteln und entscheiden konnte. Mit dem Herz am rechten Fleck.
Günter Pütz war ein kölsches Orginal. In Kölle geboren, im Karneval aktiv, mit dem Herzen beim Vussball. Zehn Jahre lang war Pütz Präsident des FC Viktoria Köln 1904 e.V.
In Höhenberg hat er alles erlebt, was zu erleben war. Verpasste Träume, schwere Personalentscheidungen aber auch Aufstiege, Sensationen und Pokalsiege. Der Präsident war dabei eine entscheidende Persönlichkeit.
Als Mitgründer der MMC-Studios und Direktor des Wasserturm-Hotels war Pütz eine feste Größe in seiner Heimatstadt. Stolz, seinen Verein, seine Viktoria, zu repräsentieren und auch nach seiner Zeit als Präsident zu unterstützen. Egal, in welchem gesundheitlichen Zustand.
Es gibt so viele Momente, Geschichten und Anekdoten, die das Leben von Günter Pütz beschreiben und erzählen können. Jeder, der Günter kannte, hat in den vergangenen 75 Jahren seine eigenen Stories erlebt. Nun müssen wir Abschied nehmen.
Für sein Engagement, seine Hingabe und seine Leidenschaft sind wir Günter Pütz auf ewig dankbar. Gleichzeitig sind unsere Gedanken in diesen Momenten bei seiner Familie, seinen Freunden, seinen Angehörigen und allen, die um ihn trauern.
Maach et joot, Günter!





