Am letzten Tag der Transferperiode hat der FC Viktoria Köln noch einmal zugeschlagen. Nach der Verpflichtung von Simon Handle am Dienstag unterschrieb am heutigen Donnerstag Marc Brasnic von Bayer Leverkusen seinen Vertrag bei den Rechtsrheinischen. Der 20-jährige Stürmer, der in Aachen geboren wurde, besitzt neben der deutschen auch die kroatische Staatsbürgerschaft und durchlief seit 2007 mehrere Jugendmannschaften der Leverkusener. 2015 unterschrieb er für die Werkself seinen ersten Profivertrag. Besonders in der Saison 2014/2015 machte Brasnic mit 27 Treffern in 26 Spielen in der A-Jugend-Bundesliga auf sich aufmerksam – zudem gelangen ihm dort auch fünf Treffer in der Gruppenphase der UEFA Youth League.
Zum Wechsel in den Seniorenbereich wurde der Youngster an den SC Paderborn ausgeliehen, für den er sieben Mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz kam. Für die zweite Mannschaft des SC blitzte sein Tor-Riecher dagegen wieder auf: In 13 Partien machte er acht Buden und gab zudem noch fünf Vorlagen.

In der letzten Saison wurde Brasnic von Bayer an den Stadtrivalen Fortuna Köln ausgeliehen und erzielte in elf Spielen (3. Liga + Mittelrheinpokal) zwei Tore. Nun schnürt der Angreifer seine Schuhe bei der Viktoria und wird künftig mit der Rückennummer 11 auf Torejagd gehen.

Stephan Küsters freut sich über den neuen Spieler: „Marc passt perfekt in unser Profil, da wir auf junge Spieler setzen wollen. Er möchte sich bei uns wieder ins Rampenlicht spielen, nachdem er in der letzten Zeit eine eher unglückliche Zeit mit den beiden Ausleihen hatte. Diese Chance möchten wir ihm bieten. Er kann uns mit seiner enormen Torgefährlichkeit und seiner Ausstrahlung im Strafraum definitiv weiterhelfen."

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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