Mandy Islacker verlässt Viktoria Köln und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem VfB Stuttgart an.

Die 35-jährige Stürmerin beendete im Mai 2023 ihre Profi-Karriere beim 1. FC Köln und schnürte seit der Neugründung des Viktoria-Frauenteams ihre Fußballschuhe in Höhenberg. Zudem war sie Markenbotschafterin des FC Viktoria Köln.

In der abgeschlossenen Hinrunde kam die gebürtige Essenerin auf 58 Treffer und trug damit maßgeblich zum bisherigen Erfolg der Viktoria-Frauenmannschaft bei.

Marina Buschinski, Sportliche Leiterin der Viktoria-Frauen: „Selbstverständlich bedauern wir Mandys Entscheidung sehr. Das ist für das Team, für den Frauenfussball am Höhenberg und für die Viktoria ein herber Verlust: Menschlich und Sportlich.    Mandy hat sich schlichtweg extrem reingehangen und dem Start Frauenfussball bei Viktoria Köln ein Gesicht und auch Glanz gegeben.

Aber wie das Leben so spielt- es öffnen sich kurzfristig Türen, durch die man gehen möchte. Wir wünschen Mandy alles erdenklich Gute und beglückwünschen den VfB Stuttgart zu dieser hochkarätigen Verpflichtung.“

Und fügt an: „Ich bin mir sicher, dass wir an die erfolgreiche Hinrunde nahtlos anknüpfen werden. Die Mannschaft hat sich gefunden, jede einzelne Spielerin ist positive Entwicklungsschritte gegangen und auch das Trainer- und Funktionsteam arbeitet stetig an den notwendigen Prozessen. Sicherlich wird es nicht möglich sein, Mandy Islacker eins zu eins zu ersetzen, aber die Mannschaft kann das zusammen leisten. Das Saisonziel heißt nach wie vor Aufstieg und dem blicken wir zuversichtlich entgegen.“

Mandy Islacker: „Ich möchte mich beim gesamten Team bedanken. Seit dem ersten Tag hat es mir hier sehr viel Spaß gemacht. Ich wünsche den Mädels ganz viel Erfolg und den Aufstieg!“.

Viktoria Köln bedankt sich bei Mandy Islacker für ihren Einsatz in Höhenberg und wünscht ihr viel Erfolg bei den VfB-Frauen.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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