Das nächste neue Gesicht im Kader von Viktoria Köln: Die Höhenberger verstärken sich mit Mittelfeldmann Lucas Cueto. Der 24-Jährige lief in den vergangenen drei Spielzeiten für den SC Preußen Münster in der 3. Liga auf. Zuvor spielte er in der Schweizer Super League für den FC St. Gallen und die zweite Mannschaft vom 1. FC Köln.

In der Domstadt – beim SV Lövenich/Widdersdorf – begann einst auch die Fußballkarriere des beidfüßigen Mittelfeldakteurs. Danach war er im Jugendbereich für Bayer 04 Leverkusen, West Ham United, den Bonner SC und den 1. FC Köln aktiv. In der Saison 2013/2014 wurde er mit 19 Treffern (für Bonn und Köln) Torschützenkönig der A-Junioren-Bundesliga West.

„Ich freue mich unglaublich auf meine Rückkehr nach Köln und habe richtig Bock auf die Viktoria“, so Cueto nach der Vertragsunterschrift. Der mehrfache Junioren-Nationalspieler fährt fort: „Als ich von dem Interesse des Vereins erfahren habe, war ich sehr glücklich. Besonders die Gespräche mit Cheftrainer Pavel Dotchev liefen hervorragend. Mit Albert Bunjaku, Dominik Lanius und Mike Wunderlich kenne ich auch schon einige aus dem Team. Die Jungs haben alle Lust, Fußball zu spielen. Ich glaube, das kommt mir sehr entgegen und deswegen bin ich hier bei der Viktoria an der richtigen Adresse.“

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Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter von Viktoria Köln: „Lucas Cueto hat bereits in der U 19-Bundesliga beim 1. FC Köln für Furore gesorgt. Wir haben seinen Weg über die Jahre hinweg immer weiter verfolgt. Er ist ein hochveranlagter Spieler – mit einer großen Schnelligkeit und Tiefgang. Er ist durchaus in der Lage, für eine Mannschaft den Unterschied auszumachen. Das hat er in der Rückrunde der vergangenen Saison bei Preußen Münster öfter angedeutet. Ich bin überzeugt davon, dass er uns auf den beiden Außenpositionen verstärken wird. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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