Am Donnerstag steht – präsentiert von REWE – um 18.00 Uhr das Kölner Stadt-Derby zwischen der Viktoria und dem FC auf dem Programm. Die Vorfreude der Fußballfans ist schon jetzt deutlich spürbar. Und auch die Trainer der beiden Kölner Mannschaften können mit einer gewissen Gelassenheit in diese Partie gehen. Denn für beide Teams gab es in den Meisterschaftsspielen am Wochenende ein Unentschieden. Drittligist Viktoria Köln egalisierte gegen Waldhof Mannheim einen 0:2-Rückstand und erspielte sich ein 2:2 (2:2). Der 1. FC Köln kam in der 1. Bundesliga beim FC Schalke 04 in der Nachspielzeit durch ein Kopfballtor von Jonas Hector noch zu einem verdienten 1:1 (0:0).

„Für uns war es natürlich ein außerordentlich wichtiger Punkt – und wie ich meine, ein hoch verdienter Punkt, weil wir heute extrem kompakt gestanden haben, mit guten Abständen, mit einem sehr guten Miteinander in der Defensive. Wir haben uns dann auch Chancen erspielt, hätten dann in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen, mit dem Kopfball von Ehizibue, der aus kürzester Distanz an Nübel scheitert“, so das Resümee von FC-Cheftrainer Achim Beierlorzer nach der Auswärtspartie am Samstag in Gelsenkirchen. Der 51-Jährige fuhr fort: „Es ist unglaublich wichtig für die Mannschaft, den Glauben an die eigene Stärke zu behalten. Denn es macht ja auch etwas mit der Mannschaft, wenn man in sechs Spielen nur drei Punkte holt.“

Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev durfte nach dem 2:2 gegen Mannheim ebenfalls aufatmen:  „Das Spiel war sehr intensiv – für beide Seiten. Wir sind leider schlecht gestartet. Die Mannschaft war vielleicht noch etwas verunsichert nach der Niederlage in Zwickau.“ Der 54-Jährige ergänzte: „Das Spiel hatte eigentlich noch nicht richtig angefangen und nach 17 Minuten liegst du schon 2:0 zurück. Dann sagst du dir als Trainer: ‚Oh, heute wird es wieder schwer.‘ Aber dann war es wirklich beeindruckend, wie sich die Mannschaft mit der Zeit erholt hat und wir angefangen haben, immer mehr vom Spiel zu haben. Für mich war auch wichtig, dass wir noch vor der Halbzeit ein Tor erzielen – und dann nicht nur das, wir haben sogar zwei Tore gemacht.“

Der von Personalsorgen gebeutelte Viktoria-Coach hat gegen den 1. FC Köln wieder ein paar weitere Optionen. Zwar muss er immer noch die verletzungsbedingten Ausfälle von Daniel Mesenhöler, Mike Wunderlich, Bernard Kyere, Moritz Fritz und Sascha Eichmeier kompensieren, doch dafür sind der zuletzt Gelb-Rot gesperrte Mart Ristl und Tobias Willers (4 Wochen Sperre) gegen den FC spielberechtigt. Beierlorzer muss hingegen auf ein paar Nationalspieler verzichten. Denn Florian Kainz, Louis Schaub (beide Österreich), Ellyes Skhiri (Tunesien), Sebastiaan Bornauw (Belgien, U 21), Noah Katterbach (Deutschland, U 19), Darko Churlinov (Nordmazedonien, U 21) und Ersatz-Keeper Brady Scott (USA, U 23) sind auf Länderspielreise.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Eintrittskarten für das Stadt-Derby und weitere Viktoria-Heimspiele sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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