René Klingenburg ist zurück bei Viktoria Köln. Der 26-Jährige, der schon von Anfang 2015 bis Mitte 2016 bei den Rechtsrheinischen unter Vertrag stand, schnürte die Fußballschuhe zuletzt in der 2. Bundesliga für Dynamo Dresden. Ab sofort soll er im Mittelfeld der Höhenberger für zusätzliche Qualität sorgen.

„René ist ein Spieler, den wir noch sehr gut kennen und mit dem ich selbst noch zusammengespielt habe“, berichtet Marcus Steegmann, Viktorias Sportlicher Leiter. „Schon damals war absehbar, dass er viel für den Profifußball mitbringt: Er ist schnell, hat eine enorme körperliche Präsenz, überzeugt im Eins-gegen-eins und ist abschlussstark.“ 

Im August 2016 hatte sich Klingenburg jedoch für einen Wechsel zu Rot Weiss Ahlen entschieden. Anschließend spielte er für den FC Schalke 04 II, Preußen Münster und Dynamo Dresden. „In Münster hat er sich dann aus meiner Sicht immer mehr in den Fokus gespielt. Danach hat er für Dresden in der 2. Bundesliga 25 Spiele gemacht“, so Steegmann.

Jetzt führt der Weg des gebürtigen Oberhauseners zurück nach Köln. René Klingenburg: „Mir war wichtig, wieder für einen Klub zu spielen, in dem ich an meine guten Zeiten – wie bei Preußen Münster – anknüpfen kann. Dazu trägt ein gewohntes Umfeld bei. Dazu spüre ich hier das Vertrauen in meine Person. Beides sind Dinge, die für mich sehr wichtig sind.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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