Mentalität, Intensität, Qualität: Kevin Rauhut (33) hat seinen Vertrag bei Viktoria Köln verlängert. Der Torwart-Routinier bleibt dem Profi-Kader von Cheftrainer Olaf Janßen erhalten und wird darüber hinaus die Trainer im Nachwuchsleistungszentrum bei der Ausbildung der Torhüter unterstützen.

„Ziel ist, dass wir die Schnittstelle im Übergang aus dem NLZ, sprich U19, zu den Profis weiter optimieren“, erklärt Christoph John, Sportlicher Leiter des NLZ. „Mit Kevin haben wir einen Torwart, der Erfahrung aus dem Profibereich mitbringt und diese in das Training unserer Torwart-Talente einbringen kann. Kevin wird die Intensität im Training mit den U19- und auch schon U17-Torhütern steigern und diese damit besser auf die Anforderungen und Belastungen im Profibereich vorbereiten.“

Athletik, Tempo, Schussstärke, Präzision, all das nehme im Profibereich sprungartig zu, erklärt John: „Für einen jungen Torhüter ist es natürlich etwas anderes, wenn da plötzlich drei Innenverteidiger mit fast zwei Metern vor ihm stehen und auch Stürmer. Kevin kennt die Anforderungen und kann im Training mit seiner Erfahrung genau diese Reize setzen.“

Dies wird Mentalitäts-Spieler Rauhut aber natürlich auch weiterhin im Training des Drittliga-Teams tun, wie Torwart-Trainer Alexander Bade betont: „Kevin ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft, der nun seine Erfahrungen nicht nur den Profis, sondern auch unserem Nachwuchs weitergeben wird. Ein großer Mehrwert für unsere Viktoria-Vamilie.“

Cheftrainer Olaf Janßen erinnert dabei gerne an Rauhuts Einsatz beim Auswärtsspiel in Elversberg, als Ben Voll und Elias Bördner nicht zur Verfügung standen: „Kevin ist immer voll drin in jedem Training, obwohl er ja eigentlich nie Chancen auf Einsätze hat. In Elversberg hat er es dann auf Anhieb überragend gemacht und gezeigt, dass wir uns jederzeit auf ihn verlassen können. Ich freue mich außerordentlich, dass er uns erhalten bleibt.“

Kevin Rauhut sagt zu seiner Vertragsverlängerung: „Mich erfüllt es mit Stolz, weiterhin den Weg der Viktoria begleiten zu dürfen. Ich spüre seit dem ersten Tag vollste Wertschätzung der Verantwortlichen. Georg Koch möchte ich an dieser Stelle für sein in mich gesetztes Vertrauen bei meiner Verpflichtung danken. Die Einbindung in den Nachwuchs ermöglicht mir, die ersten Schritte als Torwarttrainer gehen zu können. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zukunft.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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