Joel Vega Zambrano ist der erste Viktoria-Neuzugang im Kalenderjahr 2026. Der Offensivspieler stößt zum Trainingsauftakt zur Mannschaft von Marian Wilhelm hinzu.

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Wir haben bereits im Sommer versucht, Joel zu verpflichten. Umso mehr freuen wir uns, dass der Transfer jetzt funktioniert hat. Er hat seine Stärken in der Offensive und ist dort flexibel einsetzbar. In der Regionalliga hat er über längeren Zeitraum seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Wir wünschen ihm und uns nun maximalen gemeinsamen Erfolg.“

Der 21-Jährige war in den vergangenen beiden Spielzeiten klarer Leistungsträger des SC Paderborn II in der Regionalliga West. Dort traf er in 61 Spielen 17-Mal und legte sieben weitere Treffer vor. In der laufenden Saison bremsten ihn zwei Verletzungen aus, in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause kam der Deutsch-Spanier wieder zum Einsatz. 

Ausgebildet wurde Joel zunächst bei Arminia Bielefeld, ein Jahr im NLZ des BVB und anschließend in Paderborn. Dem SCP schloss er sich in der C-Jugend an, überzeugte in den Junioren-Bundesligen und bringt reichlich Erfahrung aus der Regionalliga West mit. Aus der gemeinsamen Zeit kennt er unter anderem Marco Pledl und Arne Schulz. 

„Ich habe nie aufgehört, an mir zu arbeiten. Ich bin ein sehr kreativer Spieler und versuche, durch meine Dribblings meine Mitspieler in Szene zu setzen oder selbst zum Abschluss zu kommen. Ich freue mich auf eine neue Herausforderung hier bei Viktoria Köln“, führte Vega aus.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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