Im ersten Heimspiel des neuen Jahres trifft Viktoria Köln am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) auf den FC Bayern München II. Für die Gäste werden dabei einige Spieler auflaufen, die auch zum Bundesliga-Kader des Rekordmeisters gehören. Mit entsprechender Zuversicht geht Sebastian Hoeneß, der Trainer der Münchner, in das Spiel in Köln.

Herr Hoeneß, Sie stehen mit Ihrem Team als Aufsteiger im Mittelfeld der Tabelle – auf dem 13. Rang. Ist damit das Thema Abstieg schon zu den Akten gelegt?

Sebastian Hoeneß: Nein, dafür reicht schon ein Blick auf die Tabelle. Es liegen noch 16 Spieltage vor uns und es ist immer noch alles eng zusammen. Aber klar, es ist unser großes Ziel, unsere Talente auch in der kommenden Saison in der 3. Liga weiterentwickeln zu können.

Sie haben einen sehr guten Auftakt in das Jahr 2020 erwischt. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: Zwei Siege aus zwei Partien und dabei jeweils zu Null gespielt. Spricht das dafür, dass Sie die Defensive in den letzten Wochen besonders gestärkt haben?

Hoeneß: Wir haben in der Hinrunde nur ein Spiel zu Null beendet, das war sicherlich zu wenig. Deswegen haben wir in der Vorbereitung auf die Rückrunde einen Trainingsschwerpunkt auf die defensive Stabilität gelegt und darauf, eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive hinzubekommen. Gegen Uerdingen und auch gegen Rostock ist uns das gut gelungen.

Im Hinrundenspiel hat Viktoria Köln einen herausragenden Tag beim Auswärtsspiel in München erwischt und 5:2 gewonnen. Ist deshalb die Motivation, das Spiel in Köln zu gewinnen, vielleicht ein Stückchen größer?

Hoeneß: Wir sind im Hinspiel speziell in der ersten Halbzeit weit hinter unseren Möglichkeiten zurückgeblieben. Die zweite Hälfte war dann deutlich besser. Ganz unabhängig vom Hinspiel-Ergebnis ist die Motivation bei uns groß, unsere erfolgreiche Serie in diesem Jahr fortzusetzen und den Abstand auf ein Team hinter uns in der Tabelle nicht kleiner werden zu lassen.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show