Mit Eintracht Braunschweig trifft Viktoria Köln Samstag, 14 Uhr, im Sportpark Höhenberg auf einen der Top-Aufstiegsfavoriten. Der Zweitligaabsteiger fertigte zuletzt den SV Meppen mit 5:0 ab und katapultierte sich mit dem souveränen Sieg auf Platz zwei der Drittliga-Tabelle. Der Zweitligaabsteiger reist mit einer großen Portion Selbstvertrauen auf die Schäl Sick. In den letzten neun Begegnungen sammelten die Niedersachsen 17 Punkte ein. Klares Ziel der Eintracht ist der direkte Wiederaufstieg.

Prunkstück Offensive

Prunkstück des Traditionsklubs ist die Offensive. 33 Treffer wurden bereits erzielt, nur der 1. FC Magdeburg (35 Tore) traf öfter ins gegnerische Tor. Mit sieben Treffern ist Lion Lauberbach der Top-Scorer der Mannschaft von Trainer Michael Schiele. Enrique Pena Zauner traf viermal. Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen sagt: „Sie haben eine unglaubliche Offensiv-Wucht. Mir müssen gemeinsam alles dafür tun, um unser Tor zu verteidigen.“ 

Wiedersehen

Die Viktoria trifft auf einen alten Bekannten. Michael Schultz spielte in der Rückrunde der Saison 2020/2021 auf Leihbasis für die Viktoria. Der Innenverteidiger war einer der Garanten dafür, dass wir die Klasse halten konnten. Viktorias Sportlicher Leiter Marcus Steegmann: „Michael ist ein absoluter Führungsspieler, der über große Qualitäten verfügt. Wir hätten ihn gerne weiter an die Viktoria gebunden, aber Eintracht Braunschweig ließ das nicht zu.“ Schultz ist mitverantwortlich dafür, dass die Eintracht erst 18 Gegentreffer hinnehmen musste. Damit stellen sie die viertbeste Abwehr der Liga.

Personelle Situation

Braunschweig muss auf Maurice Multhaup verzichten. Der Mittelfeldspieler zog sich beim Kantersieg gegen Meppen eine Knochenquetschung zu. Der 24-Jährige wird der Eintracht nun einige Wochen fehlen. Bei der Viktoria fällt Angreifer Timmy Thiele für den Rest des Jahres wegen einer Adduktorenverletzung aus. Wann der Angreifer in dieser Saison wieder zur Mannschaft zurückkehren kann, ist unklar. Nach seiner Handverletzung hat Stürmer Seokju Hong das Training bei der Viktoria  wieder aufgenommen. Ein Einsatz gegen Braunschweig kommt für den 18-Jährigen aber noch zu früh.

Das sagt unser Cheftrainer Olaf Janßen

„Neben dem 1. FC Magdeburg ist Eintracht Braunschweig für mich die beste Mannschaft der Liga. Sie verfügen über eine unglaubliche Qualität. Sie sind extrem laufstark, jagen die gegnerischen Spieler geradezu über den Platz. Das ist ein richtig harter Brocken, der Samstag auf uns wartet. Das wird eine Herkulesaufgabe. Wir arbeiten daran, die richtigen Antworten auf diese Herausforderung zu finden.“

 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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