Viktoria Köln hat mit Simon Handle einen langjährigen Viktorianer gebunden. Der 32-Jährige hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert und wird weiter als Allrounder im Trikot der Viktoria auflaufen. Bereits seit 2017 ist Handle Spieler von Viktoria Köln.

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Simon ist ein absoluter Teamplayer, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Seine Professionalität auf und neben dem Platz sowie sein Engagement sind vorbildlich. Wir sind glücklich, dass wir weiterhin auf ihn zählen können.“

Handle kam 2017 von Erzgebirge Aue nach Köln-Höhenberg. Er war maßgeblicher Teil der Aufstiegsmannschaft und untermauerte seinen Stellenwert auch in der 3. Liga. 263-Mal trug der gebürtige Trostberger bereits das Viktoria-Trikot und überzeugte auf diversen Positionen in Offensive, Defensive, Zentrum sowie Außenbahn. 

Dabei traf der Mann mit der Nummer sieben 43-Mal und steuerte weitere 30 Assists bei. Erst beim vergangenen Auswärtsspiel in Ingolstadt traf Handle sehenswert. Auf seine vielseitigen Qualitäten kann man auf der Schäl Sick auch nach der laufenden Saison setzen. 

„Ich freue mich riesig, ein weiteres Jahr im Sportpark Höhenberg spielen zu dürfen“, freut sich Handle über die Vertragsverlängerung. „Das Ganze hier ist für mich zur zweiten Heimat geworden. Ich freue mich über die Rolle als Führungsspieler, mit vielen jungen Spielern unsere Spuren zu hinterlassen. Die entgegengebrachte Wertschätzung mir gegenüber hat mich dazu bewogen, hier zu bleiben und den Weg weiterzugehen.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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