Am Samstag geht es für unsere Viktoria am 3. Saisonspieltag zum SC Wiedenbrück. Bei der Reise nach Ostwestfalen will die Mannschaft nach der Niederlage in Rödinghausen wieder drei Punkte mitnehmen. Wir haben den kommenden Gegner mal genauer unter die Lupe genommen!

Stadion: Jahnstadion (Rietberger Str. 29, 33378 Rheda-Wiedenbrück)
Neuer Trainer: Björn Mehnert übernahm zu Beginn der Saison die Zügel von Alfons Beckstedde. Er trainierte zuvor den SV Westfalia Rhynern und führte in von der NRW-Liga in die Regionalliga
Bilanz Regionalliga West 2016/2017: 9 Siege, 12 Unentschieden, 13 Niederlagen = 39 Punkte (43:52 Torverhältnis), Platz 14
Bilanz Regionalliga West 2017/2018: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen = 4 Punkte (4:1 Torverhältnis), Platz 2 (1. Spieltag: 0:0 gegen SV Rödinghausen, 2. Spieltag: 4:1 gegen 1. FC Köln U23)
Erfolgreichste Torschützen 2016/2017: Gökan Lekesiz (9 Tore), Pierre Merkel (7 Tore), Paterson Chato Nguendong (6 Tore)
Erfolgreichste Torschützen 2017/2018: Stipe Batarilo-Cerdic, Pierre Merkel, Aygün Yildirim, Oliver Zech jeweils 1 Tor
Neuzugänge: Marcel Leenemann (SV Rödinghausen), Omar Diarra (RSC Charleroi), Viktoria Maier (FC Emmen), Aygün Yildirim (RW Ahlen), Julian Linnemann (SC Paderborn II), Antonyos Celik (Eintracht Trier), Kresimir Matovina (BSV Rehden), Yannick Geisler (SC Verl), Necirwan Kalil Mohammad (Alemannia Aachen)
Duelle zwischen unserer Viktoria und dem SC Wiedenbrück 2016/2017: 16. Spieltag – 1:5 (Tore für Viktoria: Backszat, Lanius, 3x Wunderlich), 33. Spieltag – 0:4 (Tore für Viktoria: Jansen, Candan, 2x Wunderlich).
Ernüchterung im Pokal: Dem guten Start in der Liga folgte am Dienstag eine ernüchternde 1:0-Niederlage im Krombacher Westfalenpokal gegen den Oberligisten FC Eintracht Rheine, bei der im Gegensatz zum Ligaspiel allerdings eine stark veränderte Mannschaft auf dem Platz stand

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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