Am Samstag (14 Uhr) kommt es für Viktoria Köln zum letzten Heimspiel der Saison. Für die Regensburger scheint es ein „alles oder nichts“-Spiel zu sein, nach dem jüngsten 1:3 in Freiburg hat der Jahn Platz 2 nicht mehr in der eigenen Hand – kann aber Platz 3 festigen. Wir werfen einen genaueren Blick auf den letzten Heimspielgegner 2023/24!

Aufstiegsrechnereien: Vor dem vergangenen Spieltag grüßte Regensburg als Tabellenzweiter, doch Münster (jetzt 64 Punkte) zog auf der Überholspur vorbei am Jahn. Im Rückspiegel sieht der SSV (62) noch Essen (58), sowie Dresden und Aue (beide 56) mit leisen Aufstiegshoffnungen. Den direkten Aufstieg haben die Gäste am Samstag nicht mehr in der eigenen Hand, müssen auf einen Patzer der Münsteraner hoffen. Mit einem Sieg aus den kommenden beiden Begegnungen würden sie zumindest RWE davonziehen, ein Punkt würde die letzten Hoffnungen von Dresden und Aue begraben. In der Relegation zur 2. Bundesliga würde Stand jetzt Wiesbaden warten.

Rückrunde: Die Hinserie beendete die Mannschaft von Joe Enochs noch mit weitem Vorsprung auf Rang 1, Nicht-Aufstiegs-Platz 4 war ganze 11 Zähler entfernt. Doch in dieser schweren Saison scheint seit Januar der Wurm drin, in der Rückrundentabelle stehen die Bayern auf Rang 13, verloren 7 von 17 Spielen seit Beginn der Rückrunde. Doch aufgepasst: In fremden Stadien sammelte der SSV bereits 30 Zähler, ist damit die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga. Im Sportpark Höhenberg hat Viktoria Köln übrigens 31 Punkte geholt – bis dato.

Gegründet: 4. Oktober 1907
 

In der 3. Liga seit: 2023 
 

Größter Erfolg: DFB-Pokal-Viertelfinale 2021
 

Meiste Spiele (aktiv): Benedikt Saller (237) 

Short Stats: Mit 10 Toren und 11 Vorlagen ist Dominik Kother auf Platz 6 der 3.Liga-Top-Scorer und führt das vereinsinterne Ranking vor Christian Viet (10/6) und Noah Ganaus (10/4) an. Jüngster eingesetzter SSV-Spieler in der laufenden Saison ist Max Meyer, der im März in Mannheim (1:3) im Alter von 17 Jahren und 6 Monaten debütierte (Platz 8 der Liga). Rechtsverteidiger Konrad Faber übrigens hat seit dem 1. Spieltag nur 12 Minuten verpasst, wurde bei den letzten beiden Gastspielen in Ulm (0:1) und Freiburg (1:3) jeweils nach 84 Minuten ausgewechselt.

Trainer: 290 Spiele stehen dem Coach des SSV Jahn in der 3. Liga zu Buche. Die Rede ist von Joe Enochs, der 2022 das Ruder übernahm. Zuvor coachte der US-Amerikaner den FSV Zwickau (2018-23) und lange beim VfL Osnabrück (2008-18) bei der U23, U19 oder den Profis. Ganze 12 Jahre verbrachte der heute 52-Jährige bei den Lila-Weißen, stand für den VfL 390-mal als defensiver Mittelfeldmann auf dem Platz.

Begegnungen: Erst einmal trafen beide Teams aufeinander, nämlich im Hinspiel. Jonah Sticker war damals der Name, der für Furore sorgte. In der Eiseskälte von Regensburg traf der Viktoria-Youngster Anfang Dezember in der 8. Minute der Nachspielzeit zum mehr als verdienten 1:1-Ausgleich.

Historie: Ganze sechs Spielzeiten verbrachten die Bayern zuletzt in der 2. Bundesliga, zuvor führte Trainer Heiko Herrlich den Verein innerhalb von 2 Saisons aus der Regionalliga Bayern in das Bundesliga-Unterhaus. 1960/61 war Jahn Regensburg letztmalig erstklassig, spielte in der Oberliga Süd – Viktoria Köln spielte zeitgleich unter Trainer Hennes Weisweiler in der Oberliga West.

Tickets: Ihr habt gleich 3 Möglichkeiten, Euch den Platz im Stadion zu sichern:  
 

1. Online unter www.viktoria-tickets.de   
 

2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Dienstag und Freitag 14-17 Uhr)   
 

3. An der Tageskasse am Spieltag (ab 12:30 Uhr) 

Partie in den Medien: 
 

TV: Magenta Sport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.   
 

Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Christian und Hendrik On Air!     
 

Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.  

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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