Platz zwei, 73 Punkte, 21 Siege – so liest sich die Saison 2022/23 der U23 des SCF. Die laufende Saison stellt sich als deutlich schwieriger heraus, im Sommer haben einige Talente den Breisgau verlassen. Wir haben uns den Gegner wie gewohnt näher angeschaut.

Talente verlassen SCF: Fortuna Düsseldorf hat sich im Sommer zweimal in Freiburg bedient, Yannik Engelhardt (22) und Vincent Vermeij (28) haben den SCF gen Rheinland verlassen. Ebenfalls den Weg in die 2. Bundesliga haben Philipp Treu (22/St. Pauli) und Lars Kehl (21/Osnabrück) geschafft. Noah Darvich (17) – der zwar kein Spiel für die U23 gemacht hat – wechselte im Sommer zum FC Barcelona und mischte noch zuletzt die U17-WM mit dem deutschen Team auf.

Trainer: Nicht nur haben die Gäste aus´dem Breisgau den jüngsten Kader der Liga (durchschn. 21,1 Jahre), auch der Trainer ist jung – mit 40 Jahren ist Thomas Stamm der drittjüngste Trainer der 3. Liga. Und wer als Trainer in Freiburg tätig ist, der bleibt dort oft auch für eine lange Zet. Das gilt nicht nur für Ikone Christian Streich, der seit 2012 Trainer der Profis ist. Stamm ist seit 2015 im Breisgau tätig, der gebürtige Züricher betreute zunächst sechs Jahre lang die U19 und ist seit 2021 Coach der Zweitvertretung.

Begegnungen: Wenn der SC Freiburg nach Höhenberg kommt, wird es meist torreich – so war es zumindest die letzten beiden Male. 2021 landete Viktoria am 6. Spieltag beim 3:1 dank der Treffer von Simon Handle, Marcel Risse und Niklas May den ersten Saisonsieg, im Februar gewannen die Breisauer deutlich mit 3:0. Im Freiburger Dreisamstadion gab es 2022 ein 1:0 für den SCF und ein 1:1-Remis.

Historie: Die U23 des SC spielte seit den 1990er-Jahren bis 2016 beständig in der vierthöchsten Spielklasse. Zunächst in der Oberliga-Baden-Württemberg unter Karsten Neitzel (bis 2008), folgend in der neuen Regionalliga Süd unter anderem trainiert vom heutigen Co-Trainer der Deutschen Nationalmannschaft, Marcus Sorg. Nachdem die Breisgauer 2016 in die nun fünftklassige Oberliga Baden-Württemberg abgestiegen waren, übernahm Christian Preußer die Geschicke. Er führte die Mannschaft direkt wieder in die Regionalliga Südwest, 2020/21 gewann Preußer mit Freiburg die Regionalliga-Meisterschaft und stieg in die 3. Liga auf. Dort trennten sich die Wege: Der Trainer ging nach Düsseldorf, Stamm übernahm. 

Gewinnspiel: Exklusive Preise zu gewinnen war wohl noch nie so einfach: Wer am Sonntag bei der Partie gegen den SC Freiburg II dabei ist, hat automatisch die Chance einen von drei Hauptpreisen abzustauben: Es gibt nicht nur 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel inkl. signiertem Spielball zu gewinnen, ihr könnt außerdem ein von den Profis signiertes Trikot sowie ein Stadionerlebnis inkl. Stadionführung für bis zu 6 Personen gewinnen. Die Gewinner:innen werden per E-Mail benachrichtigt!

Partie in den Medien:

TV: Magenta Sport geht ab 19:15 Uhr LIVE auf Sendung.    
Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 19:20 Uhr mit Daniel und Hendrik On Air!    
Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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