Für den guten Zweck! Scheckübergabe bei Scheinwerferlicht

Freitagabend, Bundesliga im Rhein-Energie-Stadion: Während der Halbzeitpause der Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg betritt Nicole Freyvaldenhoven von Helping Hands Cologne e.V. den Rasen. Neben ihr hält Andreas Rettig, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Viktoria Köln, einen Scheck im Wert von 2.500 Euro in den Händen. Sie sind nicht die Einzigen, die sich neben Stadionsprecher Michael Trimmel auf das Grün stellen. Am Mikrofon begrüßt er auch Alexander Wehrle (Geschäftsführer des 1. FC Köln), Hanns-Jörg Westendorf (Präsident von Fortuna Köln) und Benjamin Bruns (Geschäftsführer von Fortuna Köln). Die Herren übergeben feierlich weitere Schecks an Karolin Balzar vom Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Köln und an Hans Mörtter vom Vringstreff e.V.

Diese Spenden zur Unterstützung sozialer Einrichtungen stammen aus dem PSD-Bank Cup, der am 8. Oktober im Sportpark Höhenberg stattfand. Die drei großen Vereine der Stadt kamen zusammen, um beim ersten Kölner Stadtturnier Geld für einen guten Zweck einzusammeln. Der freundschaftliche Wettkampf war nicht nur aus sportlicher Sicht ein voller Erfolg, auch über 50.000 Euro wurden im Laufe des Abends eingenommen. Nachdem eine Expertenrunde die Vereine beraten hatte, spendete jeder Klub 12.500 Euro an eine Einrichtung seiner Wahl. Die Viktoria entschied sich dabei für die Unterstützung der OASE, einer Einrichtung zur Hilfe von obdachlosen Menschen.

Die restlichen Einnahmen wurden nun feierlich an fünf Organisationen übergeben. Je 2.500 Euro gingen an die Emmaus Gemeinschaft Köln e.V., Überlebensstation GULLIVER, Helping Hands Cologne e.V., dem Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Köln und dem Vringstreff e.V. Auch wenn das Lächeln sich hinter einer Maske versteckte, konnten jeder im Stadion erkennen, wie sehr sich die anwesenden Empfänger über die Spenden freuten.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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