Nach dem überzeugenden 3:1-Sieg gegen Unterhaching geht’s für Olaf Janßen und seine Mannschaft nahtlos in die nächste Englische Woche. Am Dienstagabend (19 Uhr) wartet mit dem VfB Stuttgart II der Favoritenschreck der Liga. 

Cottbus, Dresden und Saarbrücken eint nicht nur, dass allesamt um den Aufstieg in Liga 2 kämpfen. Alle drei Top-Teams gingen in der laufenden Rückrunde punktlos aus den Spielen gegen die U23 des VfB. Man kann die Mannschaft von Markus Fiedler also als Favoritenschreck betiteln. 

Gleichzeitig kann der 39-jährige Trainer auf den wertvollsten Spieleretat der 3. Liga bauen. Laut Transfermarkt.de ist der 36 Mann große Kader der wertvollste in Liga 3 mit einem Gesamtwert von 20,4 Mio. – einem mehr als doppelt so hohen Wert wie Dynamo Dresden (9,75 Mio.).

Gleichzeitig hat die Reserve des Bundesligisten mit 44 Akteuren die meisten in der Liga eingesetzt. Dauerbrenner sind dabei der 30-jährige Innenverteidiger Dominik Nothnagel (2.700 Minuten) sowie Torwart-Talent Dennis Seimen (19 Jahre alt, 2.430 Minuten). Die Top-Torschützen der Stuttgarter sind Wahid Faghir (8 Tore, 1 Assist) und Thomas Kastanaras (5 Tore, 2 Assists). Top-Vorlagengeber ist Zehner Laurin Ulrich (2 Tore, 5 Assists). 

Mit der 1:2-Niederlage in Aue allerdings sind die Schwaben wieder auf Rang 17 und damit den ersten direkten Abstiegsplatz gerutscht. Dort steht der VfB punktgleich mit der Zweitvertretung des BVB, zollt aber Tribut für die negative Tordifferenz (-11).

Zehn Punkte und zehn Plätze über dem Strich steht dank des jüngsten Erfolgs gegen Unterhaching die Mannschaft von Olaf Janßen. Vor toller Kulisse mit über 6.200 Fans im Sportpark Höhenberg konnten die Viktoria-Jungs die magische Zahl der 45 Punkte überwinden. Diese war vor der Saison als Ziel für den Klassenerhalt ausgegeben worden. Nun darf sich die beste Comeback-Mannschaft der Liga (16 Zähler nach Rückstand) auf die letzten 7 Liga-Spiele + Pokalfinale freuen. 

In der Englischen Woche wartet neben dem VfB Stuttgart auch Arminia Bielefeld. Der DFB-Pokalfinalist kommt am Sonntagabend (19:30 Uhr) in die Merheimer Heide (TICKETS). 

Doch zunächst steht der VfB Stuttgart auf dem Plan. Der Favoritenschreck mit einem jungen, spannenden Kader. Alle Faninfos findet Ihr hier. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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