Erster Trainerkongress für den Inklusionsfußball am DFB-Campus

In Frankfurt am Main am DFB-Campus fand der erste Trainerkongress für den Inklusionsfußball statt – ein starkes Signal für die wachsende Bedeutung dieses wichtigen Bereichs im deutschen Fußball.

Alle 21 Landesverbände hatten die Möglichkeit, bis zu drei Vertreterinnen oder Vertreter zu entsenden. Insgesamt nahmen 87 Trainerinnen und Trainer aus ganz Deutschland teil. Mit dabei war auch unser Inklusionsabteilungsleiter Denis Kirchdörfer, der zahlreiche neue Impulse und Eindrücke mit nach Hause brachte.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Ralph-Uwe Schaffert, Vizepräsident des Deutscher Fußball-Bund und Vorsitzender der DFB-Stiftung Sepp Herberger. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann richtete sich per Videobotschaft an die anwesenden Inklusionstrainer und unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung des Inklusionsfußballs.

Am Freitagabend wurde es dann praktisch: In der Kunstrasenhalle sammelten die Teilnehmenden eigene Erfahrungen im Blinden-, Amputierten-, Rollator- und Walking-Fußball. Diese Perspektivwechsel ermöglichten wertvolle Einblicke und stärkten das Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Spielerinnen und Spieler.

Der Samstag begann mit einem Vortrag zur „Trainingsphilosophie Deutschland“ von Hannes Wolf, Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung beim Deutscher Fußball-Bund. Gemeinsam mit dem Team United von SV Teutonia Köppern veranschaulichte er praxisnah, wie moderne Trainingsansätze auch im Inklusionsfußball umgesetzt werden können.

Am Nachmittag waren die Teilnehmenden selbst gefragt: In Kleingruppen wurden Übungen vorgestellt, die sich direkt im Trainingsalltag von Inklusionsmannschaften einsetzen lassen. Besonders bemerkenswert: Hannes Wolf mischte aktiv als Mitspieler mit – mit sichtbarer Begeisterung und viel Freude am gemeinsamen Spiel.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war das abendliche Kamingespräch. Mit hochkarätigen Gästen wie Hannes Wolf, der ehemaligen Nationalspielerin Pia Wunderlich, Conny Fritsch (Cheftrainer der CP-Nationalmannschaft im Deutscher Behindertensportverband) sowie Tobias Wentzell vom SV Teutonia Köppern wurde intensiv über Chancen, Herausforderungen und Perspektiven des Inklusionsfußballs diskutiert.

Am Sonntag standen abschließende Gruppenarbeiten auf dem Programm. Dabei wurden zentrale Themen vertieft und Ideen für einen möglichen zweiten Trainerkongress gesammelt.

Die drei Tage in Frankfurt waren geprägt von neuen Impulsen, inspirierenden Begegnungen und einem intensiven fachlichen Austausch. Vor allem aber wurde das deutschlandweite Inklusionsnetzwerk weiter gestärkt. Der regelmäßige Dialog ist entscheidend, um gemeinsame Standards zu entwickeln – beispielsweise ein bundesweites Regelgrundgerüst – und um die Sichtbarkeit von Inklusionsmannschaften weiter zu erhöhen.

Denn nur wenn erfolgreiche Projekte wahrgenommen werden, können sie anderen Vereinen als Vorbild dienen und dazu beitragen, dass Inklusion im Fußball flächendeckend gelebt wirdDie drei Tage in Frankfurt waren geprägt von neuen Impulsen, inspirierenden Begegnungen und einem intensiven fachlichen Austausch. Vor allem aber wurde das deutschlandweite Inklusionsnetzwerk weiter gestärkt. Der regelmäßige Dialog ist entscheidend, um gemeinsame Standards zu entwickeln – beispielsweise ein bundesweites Regelgrundgerüst – und um die Sichtbarkeit von Inklusionsmannschaften weiter zu erhöhen. Denn nur wenn erfolgreiche Projekte wahrgenommen werden, können sie anderen Vereinen als Vorbild dienen und dazu beitragen, dass Inklusion im Fußball flächendeckend gelebt wird

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