Ein Weihnachtsbrief der Mannschaft für die Viktoria-Vamilie

Die Weihnachtszeit lässt einen innehalten und zurückblicken auf das vergangene Jahr. So haben diesmal die Spieler unseres Vereins unter Kapitän Marcel Risse einen Weihnachtsbrief verfasst, um sich bei den Fans zu bedanken für die tolle Unterstützung.

Liebe Viktoria-Vamilie,

wir werden diesen Pokalabend im August gegen die TSG Hoffenheim nicht vergessen. Wir haben dem Bundesligisten einen großen Kampf geliefert. Wir haben den hohen Favoriten an diesem Tag am Rande einer Niederlage gehabt. Warum war das möglich? Weil ihr uns nach vorne gepeitscht habt! Weil ihr wie eine Mauer hinter der Mannschaft gestanden habt! Das hat uns stark gemacht, das hat uns beflügelt. Wir standen kurz vor einer Sensation. Erst nach 120 Minuten mussten wir uns 3:2 geschlagen geben. Dieser Abend hat eindrucksvoll gezeigt, was bei der Viktoria möglich sein kann.

Nur durch Eure bedingungslose Unterstützung haben wir es nach dem schwierigen Saisonstart geschafft, wieder in die Spur zu gelangen. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass ihr nach Niederlagen nie den Glauben an der Mannschaft verloren habt. Statt Pfiffe gab es aufmunternden Support. Dafür möchten wir Euch Danke sagen. Wir haben viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Kader. Jungs, die selbst verständlich Fehler machen. Aber ihr, liebe Fans, gebt uns das Gefühl, dass ihr uns nicht fallen lasst, wenn etwas nicht klappt. Das spüren wir, das kommt an in der Kabine. Und wir können Euch versprechen: Unten auf dem Rasen steht eine Truppe, die har t arbeitet, die sich mit der Viktoria identifiziert und Viktoria lebt. Gerade bei Auswärtsspielen spüren wir Euren bedingungslosen Rückhalt. Natürlich sind wir noch ein kleiner Klub, einer, dessen Fanbasis noch überschaubar ist. Aber wir sind dankbar über jeden, der uns nach München, Hannover, Berlin oder zum Pokalspiel in Untereschbach begleitet. Der keine Mühen und Kosten scheut, um uns zu unterstützen. Wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Der 1. FC Köln überstrahlt in dieser Stadt alles. Aber hier bei der Viktoria, in unserer Heimat Höhenberg, wächst etwas heran, das anders sein kann. Wir können unsere eigene Geschichte schreiben.

Ein Klub, in dem Vamilie nicht nur eine Floskel ist, sondern gelebt wird. Ein Klub, der sich um seine Nachbarn kümmert, der sich sozial engagiert und Kindern und Jugendlichen, die den Vussball lieben, eine H eimat gibt. Mit Euch zusammen können wir die Viktoria zu einem besonderen Klub machen.

Wir wünschen Euch besinnliche Weihnachtstage im Kreise Eurer Vamilie und Freunde. Kommt gut ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, mit Euch zusammen 2022 viele unvergessliche Vussball-Feste feiern zu können. Vor allem: Bleibt gesund.

Viktoria Kapitän, Marcel Risse

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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