Unsere U19 konnte sich nach dem Sieg am letzten Wochenende auch unter der Woche weiteres Selbstvertrauen holen. Im Viertelfinale des Kreispokals konnte der Ligakontrahent SC West mit 3:2 (1:0) ausgeschaltet werden. Schon nach neun Minuten traf Daniel Blum allein vor Keeper Moritz Spelten ins Netz. Mit dem Spielstand ging es auch in die Kabine. In der zweiten Halbzeit wechselte Viktoria-Trainer Lukas Beruda dreimal aus und brachte unter anderem Hendrik Hebbeker und Pascal von Matthey, zwei Glücksgriffe wie sich später herausstellen sollte. Erst kamen die Gäste aber noch zum Ausgleich durch Aleksandar Manolov (79.), bevor sowohl Hebbeker (83.) als auch von Matthey (86.) sich nach schönen Kombinationen noch in der Torschützenliste auszeichnen konnten. Der Anschlusstreffer zum 3:2, erneut von Manolov in der Nachspielzeit änderte nichts mehr am Weiterkommen der Viktoria.  Im Halbfinale wartet nun der Sieger aus der Partie zwischen dem SV Schlebusch und Ford Niehl. Nach zwei Siegen aus zwei Pflichtspielen steht die U19 also ziemlich gut dar und erwartet morgen eben jenen SV Schlebusch zum Heimspiel. Der letztjährige Tabellenachte der Mittelrheinliga trennte sich am 1. Spieltag mit 2:2 vom SC West. Ab 11:00 geht es auf dem Kunstrasen im Sportpark Höhenberg los – da unsere 1. Mannschaft erst am Sonntag spielt, ist der Samstag also frei für attraktiven Jugendfußball!

Zeitgleich greift auch unsere U17 nach der Jugend-Länderspielpause wieder ins Geschehen ein. Gegner am morgigen Samstag ist Alemannia Aachen, momentan Vorletzter in der Jugend-Bundesliga. Die Aachener konnten bis jetzt lediglich einen Punkt holen (0:0 gegen Unterrath) und verloren alle vier anderen Spiele. Dazu blieb das Team von Udo Lipka auch noch ohne eigenes Tor. Unsere Viktoria hat also nach dem Sieg gegen den Hombrucher SV durchaus die Möglichkeit, den zweiten Saisonsieg einzufahren und weiter in der Tabelle nach oben zu klettern!

Wir wünschen beiden Teams viel Glück!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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