Am morgigen Freitag trifft unsere Viktoria auf den von Daniel Zillken trainierten Bonner SC. In der letzten Saison gab es dieses Duell sogar dreimal, zwei Aufeinandertreffen davon konnte der BSC gewinnen. Dass die Viktoria nach dem aufregenden Derbysieg gegen den FC weitere drei Punkte einsammeln möchte, steht außer Frage. Der BSC hat aber zu Beginn der Saison bewiesen, dass er keinen einfachen Gegner darstellt, weshalb unsere Mannschaft einiges aufbieten muss, damit die Punkte in Höhenberg bleiben.

Nach einem tollen Saisonstart mit acht Punkten aus vier Spielen ist die Anfangseuphorie beim Bonner SC inzwischen verflogen und die Mannschaft findet sich mit Rang 14 nur knapp über der Abstiegszone wieder.  Grund dafür sind fünf sieglose Spiele in Folge, die letzten drei Spiele wurden sogar allesamt verloren. Unter der Woche gab es eine enttäuschende 2:1-Niederlage beim Aufsteiger und vorherigen Tabellenletzten Westfalia Rhynern, obwohl David Bors die Rheinlöwen zunächst in Führung gebracht hatte.
Vor der Saison musste der Bonner SC allerdings auch die Wechsel zahlreicher Leistungsträger verkraften, so suchen jetzt Daniel Lunga, Connor Krempicki, Andreas Dick oder Lucas Musculus woanders ihr Glück. Im Tor wird mit Alexander Monath vermutlich ein ehemaliger Viktorianer versuchen die Tore von Mike Wunderlich und Co zu verhindern. Wir sind gespannt, inwieweit das funktioniert und freuen uns auf spannende 90 Minuten!

In der letzten Saison gab es drei Aufeinandertreffen mit dem BSC. Das Hinspiel im Sportpark Höhenberg konnte unsere Viktoria souverän mit 5:0 gewinnen, das Rückspiel endete leider 2:0 für die Bonner, wobei zu diesem Zeitpunkt schon die Meisterschaft feststand. Eine etwas schmerzhaftere Niederlage war da schon die 2:0-Niederlage im Halbfinale des Mittelrheinpokals, bei dem sich zudem auch Sascha Eichmeier die Achillessehne riss.

Für die Zuschauer gibt es morgen die Möglichkeit unsere Viktoria-Mütze für nur 6,90€ zu erwerben! Das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht!
Vik, Vik, Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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