Neues aus Frankfurt: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in einer Mitteilung über den Rahmenkalender für die Spielzeit 2023/24 sowie die TV-Gelder-Verteilung bis 2027 informiert. Des Weiteren wird der Nachwuchsfördertopf der 3. Liga, bei dem die Viktoria in der vergangenen Spielzeit auf Platz drei landete, um ein weiteres Jahr für die Saison 2023/24 fortbestehen. Kriterien sowie finanzielles Volumen (2,95 Mio. Euro) bleiben bestehen. 

Ebenfalls wurde der Rahmenterminkalender für die Spielzeit 2023/2024 durch das DFB-Präsidium verabschiedet und somit fixiert. Wie von der Mehrheit der Klubs der 3. Liga gewünscht, startet die 3. Liga somit am 04. bis 06.08.2023 in die neue Spielzeit, die 1. Runde im DFB-Pokal steht vom 11. bis 14.08.2023 bzw. am 26. und 27.09.2023 (für die Teilnehmer am Supercup und deren Gegner) an. Die 3. Liga pausiert im Winter vom 21.12.2023 bis zum 18.01.2024 und endet am 18.05.2024.

Verteilung der TV-Gelder bis 2027 festgelegt

Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG haben im Rahmen ihrer gemeinsamen Sitzung die Verteilung der Erlöse aus den Medienrechten in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga festgelegt. In beiden Spielklassen werden die Einnahmen aus den TV-Verträgen zu jeweils gleichen Teilen an die Klubs ausgeschüttet.

Die zuständigen Fachgruppen mit Vereinsvertreter:innen beider Ligen haben sich dazu entschieden, den in den Vorjahren festgelegten Verteilungsschlüssel beizubehalten. „Die sportliche Ausgeglichenheit der Ligen soll damit weiter gefördert werden“, wie der DFB in einer Mitteilung schreibt. Die neuen Medienrechte-Verträge treten mit Beginn der Saison 2023/2024 in Kraft und laufen bis Sommer 2027.

Insgesamt 23,58 Millionen pro Saison für Klubs der 3. Liga In der 3. Liga werden in diesem Zeitraum Lizenzerlöse von insgesamt 104,8 Millionen Euro für die Vermarktung der nationalen Medienrechte der 3. Liga erzielt, entsprechend 26,2 Millionen Euro pro Saison. Ähnlich wie bisher werden 90 Prozent der Einnahmen an die Klubs fließen, also nun 23,58 Millionen Euro jährlich. Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen sind hierbei ausgenommen. Heißt: Wenn – wie in der aktuellen Saison – 18 von 20 Vereinen in der 3. Liga mit ihrer ersten Mannschaft am Start sind, würden die Ausschüttungen 1,31 Millionen Euro pro Klub betragen. Das ist eine Steigerung von fast 50 Prozent im Vergleich zum aktuellen Medienrechte-Zyklus, in dessen Rahmen insgesamt 16 Millionen pro Saison an die Drittligisten ausgeschüttet werden. Zehn Prozent der Lizenzerlöse verbleiben bei der DFB GmbH & Co. KG.

Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung zuständig für die 3. Liga: „Es freut uns, dass die Fachgruppe 3. Liga am Vorschlag einer Gleichverteilung der Medienerlöse unter den Klubs festgehalten hat. Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag zu einer weiterhin ausgeglichenen 3. Liga. Das ist ein wesentliches Merkmal dieser Liga und macht sie so attraktiv. Wir sind der Empfehlung in Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat daher gerne gefolgt.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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