Carolin Stein hat zum 1. Januar 2023 die Position Leitung Sponsoring & Vertrieb beim Vussball- Drittligisten Viktoria Köln übernommen. Die 40-jährige ist seit Juli 2019 auf der „Schäl Sick“ für die Viktoria tätig. In der neugeschaffenen Position soll die Marketing- und Sponsoring-Expertin die Vereinsstrukturen weiter professionalisieren und ein schlagkräftiges Team aufbauen.

 Die studierte Sport- und Wirtschaftswissenschaftlerin unternahm im Jahr 2006 ihre ersten Schritte im professionellen Vussballbusiness bei TuS Koblenz. Dort verantwortete sie zuletzt bis 2012 die Leitung der Geschäftsstelle.

 Von 2014 bis 2019 arbeitete Stein für Fortuna Köln im Bereich Sponsoring & Vertrieb, ehe sie die Rheinseite wechselte. Für die Viktoria betreute sie in den letzten Monaten unter anderem den Bau des neuen VIP-Bereichs und die Entwicklung der Viktoria-Sponsoren-App im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie.

Stein zu ihren neuen Aufgaben und der damit verbundenen Verantwortung: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Der gesamten Viktoria-Vamilie danke ich für ihr Vertrauen in meine Fähigkeiten. Dies ist eine große Chance, mich professionell und persönlich mit der Unterstützung eines großartigen Führungsteams weiterzuentwickeln“.

Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock: „Wir kennen Carolin Stein jetzt seit dreieinhalb Jahren und sind überzeugt, dass wir mit ihr die nächsten Schritte im Zuge der weiteren Professionalisierung unserer Marketing- und Sponsoring-Aktivitäten gehen können. Ich freue mich auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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