Fünf Tage ohne Pflichtspiel sind absolviert. Es war die längste Pause dieser Art bis zum Ende der Saison, denn ab jetzt ist sind in jeder Woche mindestens zwei Partien angesetzt. Die kraftaufreibende Schlussphase der Saison beginnt am kommenden Freitag mit der Partie gegen den Bonner SC. Hoffentlich haben sich die Viktorianer nach dem souveränen 2:0-Heimsieg gegen die U21 des 1. FC Köln gut regeneriert und können mit Reserven auf die kommenden Wochen blicken.

Beim Bonner SC wird es allerdings nicht einfach. Im Kampf gegen den Abstieg aus der Regionalliga brauchen die Hausherren jeden einzelnen Punkt und gehen daher motiviert in die Begegnung, auch wenn die Gäste am anderen Ende des Klassements zu finden sind. Der Tabellen-15. wird darauf hoffen, früh in Führung zu gehen, um das System der Viktoria zu durchkreuzen.

Im Hinspiel hätten die Bonner das beinahe geschafft. Durch einen frühen Treffer von Mabanza erwischte der SC die Viktorianer in der dritten Minute eiskalt. Allerdings schafften sie es nicht, die Führung lange zu halten, sodass unsere Kicker postwendend antworten und sich am Ende sogar mit 4:2 durchsetzen konnten.

Aktuell läuft es für die abstiegsbedrohten Gastgeber nicht rund. Seit Mitte Februar warten sie nun schon auf einen Sieg. Zwei Punkte aus den letzten fünf Spielen sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Zuletzt unterlag der SC in Rödinghausen mit 2:3. Wenn der Klassenerhalt noch geschafft werden soll, muss allmählich die Wende her. Ein Erfolg gegen unsere Viktoria würde das Team von Cheftrainer Daniel Zillken sicher noch zusätzlich motivieren.

Die Bilanz der Viktoria ist bekanntlich deutlich besser: Seit 18 Spielen ist sie nun schon ungeschlagen und lauert in der Verfolgerposition auf einen Fehler der Tabellenführer. Nach zwei knappen 1:1-Remis gegen Wuppertal und Uerdingen ist die Mannschaft von Coach Olaf Janßen nun scheinbar wieder in der Erfolgsspur. Bei den beiden 2:0-Siegen gegen Oberhausen und die U21 des Effzeh trat das Team selbstbewusst und zielstrebig auf und sicherte sich verdient die volle Punktzahl. Die aktuellen Leistungen der Viktoria machen große Lust auf mehr!

Im Bonner Sportpark Nord rollt am Freitagabend ab 19:30 Uhr der Ball.

Vik! Vik! Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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