Mit vier Siegen aus fünf Spielen läuft es bei unserer Viktoria aktuell rund. Am kommenden Samstag soll nun im nächsten Top-Spiel nachgelegt werden: Gegen Rot-Weiss Essen hoffen die Viktorianer auf die nächsten Punkte. An der Hafenstraße wartet eine harte Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner. 

Essen ist bravourös in die neue Saison gestartet und war über viele Wochen weit oben in der Tabelle zu finden. In den vergangenen Wochen lief es für RWE allerdings nicht mehr nach Plan: Nach fünf Spielen ohne Sieg und einer Spielverlegung ist die Mannschaft in der Tabelle etwas abgestürzt und steht aktuell nur noch auf dem neunten Platz. Unter der Woche siegte das Team um Coach Karsten Neitzel aber im Niederrheinpokal gegen den Oberligisten aus Velbert mit 2:1. 

Unsere Viktoria reist mit einem 6:1-Heimerfolg im Rücken in das Ruhrgebiet. Nach dem Sieg gegen den TV Herkenrath am vergangenen Freitag gehen unsere Viktorianer besonders motiviert in das Spiel gegen Essen und sind heiß auf die nächsten Punkte. Gegen RWE gab es in den vergangenen Jahren oft etwas zu holen: Seit sieben Duellen ist unsere Viktoria ungeschlagen. Zuletzt unterlag sie im Jahre 2014 gegen Rot-Weiss, als sie erst in der Schlussphase mit 1:2 verlor. Torschütze zum Essener Siegtreffer in der dritten Minute der Nachspielzeit war ein gewisser Sven Kreyer. Über ein Tor vom ihm werden wir uns am Wochenende aber sicherlich nicht mehr ärgern. In der vergangenen Saison setzte sich die Viktoria auswärts an der Hafenstraße durch Treffer von Golley und Handle mit 2:0 durch. Beim Rückspiel in Höhenberg sprang dann in Unterzahl ein Zähler (0:0) heraus. 

Wir freuen uns auf ein Auswärtsspiel mit packender Atmosphäre und hoffen auf den nächsten Dreier unserer Viktorianer. Um 14 Uhr wird am Samstag in Essen angestoßen.

Vik! Vik! Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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