Am Samstag steht die Auswärtspartie in Aachen an. In der Pre-Match-PK – powered by Wintec Autoglas – haben Cheftrainer Marian Wilhelm und Mittelfeldmann Leonhard Münst über die vergangenen Spiele, die aktuelle Situation und den kommenden Gegner gesprochen.

„Es geht darum, sich aus der kleinen Krise rauszuarbeiten. Sich auf sich selbst zu fokussieren. Die Dinge, die wir im Training machen, auf den Platz zu bringen. Die Prinzipien anzuwenden. Dann kippt das auch schnell wieder“, so Leo Münst auf die Frage, wie das Team es schafft, trotz der zuletzt ausgebliebenen Ergebnisse die Leistungen auf den Platz zu bringen.

Noch gegen Ulm haben einige wichtige Spieler gefehlt. Meiko Sponsel und Florian Engelhardt haben ihre Sperren abgesessen, zu Simon Handle und Kapitän Christoph Greger konnte Cheftrainer Wilhelm Einblicke geben:

„Bei Chris ist es so, dass er leichte Rückenbeschwerden hat, die ihn vergangenes Wochenende davon abgehalten haben, im Kader zu sein. Wir sind diese Woche intensiv dran und tun alles, um ihn so schnell wie möglich wieder auf den Platz zurückzubringen. Da kann es durchaus sein, dass das Wochenende noch zu früh kommt.“

Ähnlich die Situation beim dienstältesten Viktorianer Handle: „Simon hat eine Kleinigkeit am Knie, die letzte Woche kurzfristig aufgetreten ist. Auch er arbeitet mit Hochdruck daran, zurückzukehren. Er hat diese Woche noch nicht mit der Mannschaft trainiert (Anm. d. Red.: Stand Donnerstag). Auch da kann es sein, dass das Wochenende für ihn zu früh kommt.“

Trotz aller Bemühungen stellte der Cheftrainer klar: „Wir wollen unsere wichtigen Spieler nicht unnötig aufs Spiel setzen“.

Die komplette Pressekonferenz findet Ihr wie gewohnt kostenlos und in voller Länge auf unserem YouTube-Kanal (Hier geht’s zum Video).

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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