Die erste englische Woche der Saison neigt sich dem Ende entgegen. Am kommenden Samstag trifft unsere Viktoria in der Regionalliga auf den SC Wiedenbrück. Gegen die Ostwestfalen soll der dritte Erfolg im dritten Spiel dieser Woche perfekt gemacht werden. Nach Siegen gegen Rot-Weiß Oberhausen und die SG Wattenscheid sind unsere Viktorianer gut in Schwung. Ohne Gegentor und mit sechs Punkten im Gepäck liefen die vergangenen Tage nach Plan. 

Mit dem SC Wiedenbrück kommt aber eine schwere Aufgabe nach Höhenberg. Auch wenn der Saisonstart des SCW recht holprig war und das Team von Coach Björn Mehnert aus den ersten vier Spielen keinen Sieg mitnehmen konnte, ist es nicht zu unterschätzen. Schließlich wurde in der vergangenen Woche die U23 von Borussia Dortmund mit 1:0 geschlagen. Nach dem ersten Saisonsieg am fünften Spieltag können die Wiedenbrücker mit Rückenwind die Fahrt gen Höhenberg antreten. 

Beim letzten Besuch im Sportpark konnte Mehnert mit seiner Mannschaft einen Punkt entführen. Nach harten 90 Minuten mitten in einer englischen Woche trennten sich die Teams mit 2:2 unentschieden. Willers und Handle brachten die Viktoria in der ersten Hälfte zweimal in Führung, doch Matovina und Brinkmann glichen die Partie zweimal wieder aus. 

Bevor das Spiel am Samstag um 14 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen wird, trifft die U19-Jugend unserer Viktoria im DFB-Junioren-Vereinspokal auf den VfB Stuttgart. Da das Spiel ab elf Uhr in unmittelbarer Nähe zum Sportpark, auf dem Rasenplatz des TuS Köln rrh. stattfinden wird, hofft unser Nachwuchs auf viele Fans, die die „doppelte Viktoria“ am Samstag unterstützen wollen. Karten gibt es bei beiden Spielen noch an den Tageskassen. 

Gemeinsam sind wir erfolgreich!

Vik! Vik! Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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