5:2! Brillianter Auftritt am Tivoli nach der langen Pause

Auch nach der langen Länderspielpause präsentiert sich die Mannschaft von Marian Wilhelm in Top-Form: Bei Alemannia Aachen gewinnen die Jungs mit dem roten V auf der Brust 5:2. Getroffen haben Yannick Tonye, Lucas Wolf, Tim Kloss, David Otto und Niklas Castelle.

Ein NRW-Duell als Werbung für die 3. Liga! Vor einer tollen Kulisse am Aachener Tivoli gab es viele Chancen, viele Tore, viele Highlights zu sehen. Der Sieg für die Viktoria-Mannschaft, die noch viele weitere Großchancen liegen ließ, ist am Ende verdient.

Marian Wilhelm vertraute auf die Jungs, die die Englische Woche vor der langen Länderspielpause perfekt beendet hatte. Das sollte sich bereits früh in der Partie bezahlt machen, als Pascal Fallmann (Schiene rechts) eine Flanke perfekt auf Yannick Tonye (Schiene links) schlug und er perfekt zum 1:0 aus Kölner Sicht verwertete (10. Minute). „Falle“ brachte auch beim zweiten Treffer die Flanke in die Mitte. Diesmal kam Taylan Duman zum Kopfball, Lucas Wolf drückte anschließend die Kugel ins Netz (20.).

Zwar antworteten die Gastgeber wenige Augenblicke später mit dem 1:2 durch Scepanik (22.), Viktoria blieb aber die bessere Mannschaft und sollte gar mit einer 4:1-Führung in die Pause gehen: Zunächst verwandelte Tim Kloss einen Freistoß direkt (38.), dann traf David Otto nach Hereingabe von Tobias Eisenhuth (40.) bereits zum siebten Mal in dieser Spielzeit.

Auch nach der Pause viele Chancen von den Schäl-Sick-Jungs. Exemplarisch Lucas Wolf, dessen Heber den Pfosten nur leicht verfehlte. Das 5:1 sollte aber folgen – und es war ein besonderes Tor. Ex-Aachener Niklas Castelle wurde von der Abwehr der Alemannen eingeladen, schob zum 5:1 ein und ließ seine Kollegen für sich jubeln (58.). Die Aachener trafen in der Nachspielzeit noch zum 2:5-Endstand.

Somit geht die Mannschaft von Marian Wilhelm als Tabellenzweiter in die Englische Woche, trifft am Mittwochabend daheim auf Großaspach (19 Uhr) und fährt am Sonntag zum Topspiel nach Duisburg (16:30 Uhr).

Viktoria-Aufstellung: Arne Schulz – Meiko Sponsel (73. Verthomy Boboy), Tobias Eisenhuth, Tim Kloss – Pascal Fallmann, Niklas Swider, Taylan Duman (84. Jason Amann), Yannick Tonye (60. Kilian Jakob) – Lucas Wolf (73. Niklas Jahn), Niklas Castelle (60. Noah Maboulou), David Otto

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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