Lohnenswerter Test am Deutschen Eck: Die Viktoria siegte am frühen Donnerstagabend bei Rot-Weiß Koblenz!

Dabei zeigte Neuzugang Robin Meißner sofort mal, warum er geholt wurde. Gleich vier Torabschlüsse hatte die Sturm-Leihe vom HSV in den ersten 45 Minuten, und schon der zweite war drin: Nach Vorarbeit von Kevin Lankford grätschte Meißner den Ball in Mittelstürmer-Manier zur 1:0-Führung (15. Minute) über die Linie.

Ein Doppelpack zum Debüt lag in der Luft, doch Torwart Tim Kips verhinderte diesen gleich zweimal, zunächst erneut nach Vorarbeit von Lankford (36.), dann war Kapitän Marcel Risse (43.) der Passgeber.

In der zweiten Halbzeit kam es in komplett gewechselter Formation zum Comeback von Simon Handle: Und der war prompt entscheidend am 2:0 beteiligt, als er Florian Heister anspielte, der für Torschütze Federico Palacios (52.) auflegte.

Dabei blieb es im Stadion Oberwerth. „Das war ein super Test, der Gegner hat ähnlich gespielt, wie es unser nächster Gegner Wehen Wiesbaden wohl tun wird, und wir haben es gut gemacht“, freute sich Chefcoach Olaf Janßen, der seinem Team vor der Vorbereitung aufs erste Heimspiel der Saison ein freies Wochenende gönnt.

Viktoria Köln, 1.Halbzeit: Elias Bördner – Patrick Koronkiewicz, Lars Dietz, Christoph Greger, Niklas May – Patrick Sontheimer, Moritz Fritz – Marcel Risse, Simon Stehle, Kevin Lankford – Robin Meißner

2. Halbzeit: Kevin Rauhut – Florian Heister, Jamil Siebert, David Kubatta, Daniel Buballa – Florian Engelhardt (68. Ben Klefisch), Hamza Saghiri – Simon Handle, Federico Palacios, Youssef Amyn – Seokju Hong

Tore: 0:1 Robin Meißner (15.), 0:2 Federico Palacios (52.)

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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