120 Jahre Viktoria! Dieter Flothen und Roland Kriegsmann feiern Jubiläum

Man muss die Jubiläen feiern, wie sie fallen. So wurden vor dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig Viktorias Ur-Gesteine Dieter Flothen und Roland Kriegsmann für ihr Engagement und Treue geehrt.

Was passierte im Jahre 1951? Das Wirtschaftswunder verhalf Deutschland zu einem Wiederaufbau, Hildegard Knef spaltete mit ihrer Hauptrolle im Film ‚die Sünderin‘ die Gesellschaft. Und Dieter Flothen trat beim SC Rapid Köln, dem Vorgängerverein der Viktoria, ein.

Siebzig Jahre später hält er dem Verein immer noch die Treue. Sein Tun hat über die Jahre hinweg den Verein mit Leben gefüllt, denn obwohl ihn eine schwere Verletzung früh vom Vussballspielen fernhielt, engagierte Flothen sich als Trainer und Betreuer im Nachwuchsbereich unseres Klubs. So war es nur eine logische Konsequenz, dass er 2010 Gründungsmitglied des neu geschaffenen FC Viktoria Köln 1904 wurde. Selbst heute ist Dieter Flothen nicht auf der Ersatzbank zu finden, sondern als Vorsitzender des Ältestenrates immer noch mit den Verantwortlichen des Vereins in konstruktiven Gesprächen.

Und was geschah 1971? Borussia Mönchengladbach gewann die Bundesliga, ein paar Klimaaktivisten gründeten in Kanada eine Organisation namens Greenpeace – und der 12-jährige Roland Kriegsmann wurde Fan des Vereins mit dem großen ‚V‘ im Wappen.

Seit einem halben Jahrhundert hält Kriegsmann nun schon zu der Viktoria. Dabei durchlief er vom Geschäftsführer, Geschäftsleiter und Stadionsprecher noch manch andere Position bei uns Höhenbergern. So war Kriegsmann auch dabei, als der Verein Ende der Siebziger seine sportlich erfolgreichste Zeit in der 2. Bundesliga hatte. Und auch noch heute ist sein Wissen geschätzt bei allen Personen im Verein.

Wir wollen uns recht herzlich bei Dieter Flothen und Roland Kriegsmann für die unglaubliche Vereinstreue bedanken. Hoffentlich bleibt ihr noch eine lange Zeit ein Teil der Viktoria-Vamilie.

Viktoria – das V steht für Vussball!

Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

 

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show